Forum: Technik
Topic: Beurteilung Laufbolzen und Federgabel

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pappenolaf geschrieben: 16-05-2015 19:18 EST
Hi Leute,

ich habe letzte Woche meinen Laufbolzen und meine Federgabel demontiert. Jetzt würde ich gern wissen ob ich diese auch ersetzen muss oder ob ich die Teile noch verwenden kann. Schonmal danke für eure Ratschläge

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[Bearbeitet von pappenolaf (16-05-2015 - 19:18)]

Hegautrabi geschrieben: 16-05-2015 19:45 EST
Ersetzen.
pappenolaf geschrieben: 16-05-2015 21:02 EST
Ok danke
Rex geschrieben: 18-05-2015 16:38 EST
... und die Laufbuchsen aus Kunststoff natürlich auch.
Allgaeutrabi geschrieben: 18-05-2015 17:44 EST
Aber dran denken das diese ausgerieben werden müssen.
Schorsch601S geschrieben: 19-05-2015 19:07 EST
Die aus Kunststoff doch eigentlich nicht?!?
Gunnar geschrieben: 19-05-2015 19:25 EST
Wer sagt das?
Schorsch601S geschrieben: 19-05-2015 19:52 EST
Ich habe sie jedenfalls so montiert, abgeschmiert, fertig. Die dürfen ja auch kein Spiel haben. Ich meine die Nachproduktion mit der grünen Kunststoffhülse.
Gunnar geschrieben: 19-05-2015 20:23 EST
Durch das Ausreiben produziert man ja auch kein Spiel, es sei denn die Buchsen sind in den letzten Jahren noch weicher geworden...
Als ich die Nachbaudinger vor Jahren mal verbaut hatte, hätte ich die nie im Leben montiert bekommen, ohne auszureiben; da hätte ich sie schon mit roher Gewalt durchprügeln müssen.
Schorsch601S geschrieben: 19-05-2015 20:30 EST
Ein paar leichte Schläge mit dem Gummihammer waren, glaube ich, nötig, aber keinesfalls rohe Gewalt. Die grünen Buchsen sind schon deutlich elastischer als die originalen schwarzen. Ob sie auch so lange halten, weiß ich nicht - bei mir jedenfalls schon ein paar Jahre.
Hegautrabi geschrieben: 19-05-2015 20:59 EST
Und ich hatte bei meinem einzigen Versuch diese Buchse zu montieren, meine liebe Not das weiche Zeug mit der Reibahle exakt zu bearbeiten.
Seitdem verwende ich wieder die originalen.
standard geschrieben: 19-05-2015 21:07 EST
Ich bin wiederum noch nie in die Verlegenheit gekommen, diese Nachproduktionen verarbeiten zu müssen - habe schlicht und ergreifend ´viel zu viel´ Orginalware gebunkert. Reicht locker bis an die Urne...

[Bearbeitet von standard (19-05-2015 - 21:07)]

Andi geschrieben: 19-05-2015 21:14 EST
Wo wir grad bei den Buchsen sind.... ich habe regenerierte Laufbolzen mit 21mm Durchmesser verbaut und suche dafür nun Buchsen mit 20mm Innendurchmesser. Die Buchsen die ich bis jetzt eingepresst habe haben schon ohne aufreiben auf den Bolzen gepasst und das ein bissl zu leichtgängig...

Habe schon im OMmoMa eine Suchanfrage gestellt doch bekomme keine Angebote. Ebay findet auch nix und André hat auch nix. Hoffentlich finde ich am WE in MHL was.

Hegautrabi geschrieben: 19-05-2015 21:20 EST
Gab es regenerierte Laufbolzen?
Wenn nicht, dann wird die Suche nach Buchsen dafür schwierig.
standard geschrieben: 19-05-2015 21:25 EST
Davon höre ich zu ersten Mal. Wir hatten seinerzeit (wenn, dann) immer nur Neuware.
Mir sind nur die bekannten reg. Federgabeln geläufig, bei denen die Buchsen ja angedrahtet waren.
Andi geschrieben: 19-05-2015 21:25 EST
Ja, leider... habe den Laufbolzen erst nach dem einpressen gemessen... hat 21,5mm bzw. 21,2mm

Die letzten 2 neuen originalen mit Wachs geschützten haben auch einen Absatz im Durchmesser. Der Teil der im Schwenklager sitzt hat 22mm und der Teil mit der Buchse hat 21,5mm

Das komische ist aber das der Laufbolzen noch keine Kerbe für den Kerbstift hat...

Ich mache morgen mal ein Foto und schick es dir.

Hegautrabi geschrieben: 19-05-2015 21:29 EST
Das sind auch neue.
Nur eben ältere, der Durchmesser wurde mal von 21,5 auf durchgehend 22mm geändert.
Und dafür gibt es natürlich auch passende Buchsen.
Die Kerbe fehlt bei den originalen immer, nur die Nachbaudinger haben dieses überflüssige Detail.

[Bearbeitet von Hegautrabi (19-05-2015 - 21:29)]

standard geschrieben: 19-05-2015 21:31 EST
Das keine Kerbe drin war/ist, ist auch normal. Die mußte man grundsätzlich "nachrüsten". Am WE in ANK habe ich erstmals einen MIT Kerbe liegen sehen - zw. den mir bekannten ´mit ohne´.
Andi geschrieben: 19-05-2015 21:38 EST
Ich mein ja auch das es wenn es denn ein regenerierter sein sollte dann müsste er ja schon eine Kerbe haben.... Aber wenn es eben nur ältere sind und es dafür auch Buchsen zu geben müsste... muss ich mich am WE nur mal mit der Schieblehre bewaffnen und den Teilemarkt in MHL durchstöbern
Hegautrabi geschrieben: 19-05-2015 21:39 EST
Nimm einen sauber geputzten 21,5mm-Bolzen mit. Wenn die Buchse draufzuschieben geht ist es die falsche.
WW Trabi geschrieben: 19-05-2015 22:35 EST
Bin die Problematik grad am probieren.
Unter 21 mm ist keine Buchse dabei, und das ist eine Menge. Die sollten mit reiben auf 21,5er Bolzen passen.
Ich kenne auch keine regenerierten Laufbolzen, nur, wie Steffen schrieb, orig. abgesetzte 21,5 und 22mm ohne Nut. Die Buchse für Laufbolzen 21,5 gabs auch noch in 2 Versionen.
Leider hab ich noch zehn Stück 21,5er, die werde ich nicht mehr verbauen, da in der Zukunft eventuell keine Buchsen dafür mehr gibt.
@Andi, kann dir Buchsen mit 21 mm nach Mühlhausen mitbringen, wenn du magst. Gerne auch tauschen gegen welche für 22iger Bolzen.
Hegautrabi geschrieben: 20-05-2015 06:04 EST
Warum soll es dafür keine Buchsen mehr geben? Ich finde regelmäßig welche auf Teilemärkten.
Ausserdem kann man, falls doch mal zu groß aufgerieben, diese im 2. Versuch nochmal für einen 22er Laufbolzen verwenden.
Ich verbaue die ganz gerne.
Rex geschrieben: 20-05-2015 16:15 EST
... notfalls halt auf einer Drehmaschine solche Buchsen aus Bronze oder Messing in passender Größe selber drehen (lassen).
pappenolaf geschrieben: 27-05-2015 17:58 EST
Hallo,

ich habe heute 2 Laufbolzen/ Federgabeln samt Buchsen erhalten(DDR Lagerware). Zum Einbau der Teile habe ich noch ein paar Fragen.

Welcher Kraftaufwand sollte nötig sein, um diese in die Buchsen zu schieben. Ich habe versucht einen Laufbolzen in 2 verschiedene Buchsen einzuschieben (dabei waren weder die Buchse noch der Bolzen eingebaut).

In die eine Buchse ging er gar nicht rein (muss also aufgerieben werden). In die andere konnte ich ihn mit mäßigen Kraftaufwand per Hand eindrücken? Ist das ok? Zumindest hat er radial kein Spiel.

Sollte ich im eingebauten Zustand Federgabel und Laufbolzen per Hand drehen können?

Hegautrabi geschrieben: 27-05-2015 18:19 EST
Lies dich doch mal hier durch:
http://www.trabantforum.de/ubb/Forum1/HTML/009987.html
Wenn noch Fragen sind dann hänge sie bitte dort ran.
pappenolaf geschrieben: 27-05-2015 19:05 EST
Hey danke. Das ist ein super Beitrag von dir. Nur leider scheint bei mir die Paarung Buchse-Laufbolzen nicht zu passen
Hegautrabi geschrieben: 27-05-2015 19:15 EST
Bei Originalteilen wirst du nichts finden was ohne aufzureiben passt.
Beim Laufbolzen passt die späte Buchse (für 22mm-Bolzen) im ausgebauten Zustand auf den alten Bolzen (21,5mm).
Da könnte man sich das Reiben sparen, muss man aber Glück haben das die Paarung so halbwegs passt wenn die Buchse im Schwenklager eingepresst ist.
Lieber gleich richtig machen.
pappenolaf geschrieben: 27-05-2015 19:17 EST
Hey danke. Das ist ein super Beitrag von dir. Nur leider scheint bei mir die Paarung Buchse-Laufbolzen nicht zu passen
Hegautrabi geschrieben: 27-05-2015 19:33 EST
Na dann besorge dir die passenden Teile, was willst du sonst machen?
pappenolaf geschrieben: 31-05-2015 17:37 EST
Hallo ich hab noch einmal eine Frage. Durch einen Bekannten könnte ich sehr günstig Buchsen bekommen. Diese sind aber wohl ürsprünglich von einem 500/600er. Sind diese mit dem 601er kompatibel?
Gunnar geschrieben: 31-05-2015 18:09 EST
Nein, die haben keine Fase, wo der Dichtring laufen könnte.
pappenolaf geschrieben: 30-06-2015 05:32 EST
Hallo habe heute meine Radlager vorn getauscht. Nebenbei hab ich auch gleich noch die Laufbolzen gewechselt. Allerdings fiel mir beim wieder einschlagen des Kegelkerbstiftes auf, dass dieser wahrscheinlich etwas kürzer und auch weicher als ein Originalteil ist. Ich hab ein paar Bilder gemacht. Ist die Sicherung durch den Stift so gegeben? Oder darf ich das Ding wieder ausbauen und mir einen neuen organisieren?

http://img4web.com/view/PJ62AH

http://img4web.com/view/L9NS66

http://img4web.com/view/E4S94W

Andi geschrieben: 30-06-2015 06:13 EST
Entweder haste ihn von der falschen Seite her eingeschlagen oder die Kerbe im Laufbolzen war noch zu klein sodas er geklemmt hat. Ich würde das noch mal neu machen...
pappenolaf geschrieben: 30-06-2015 06:20 EST
Der Stift hat eine Richtung das weiß ich. Und der sitzt auch richtig rum. Aber von welcher Seite ich ihn einsetze ist doch egal oder?
Wuensch geschrieben: 03-07-2015 11:06 EST
Kann es sein, dass du da einen zylindrischen Kerbstift reingekloppt hast?

Du brauchst einen Kegelkerbstift 8x32 und der muss natürlich über die größere Lochseite der KEGELbohrung eingebracht werden.

Beppo geschrieben: 23-01-2018 14:25 EST
Ich habe heute die preiswert gekauften Teile für die Gleichlaufgelenkwelle weiter zerlegt und frage mich, wie jemand es soweit kommen lassen konnte:

Also darf ich die Laufbolzen auch noch wechseln. Grob gemessen haben die zwar 22mm, aber von Lauffläche kann hier keine Rede mehr sein.
Bolzen habe ich im Lager und die Maße des Kerbstifts stehen hier drüber.

Chris601 geschrieben: 23-01-2018 14:40 EST
Ist doch einfach: einfach nicht abschmieren und vielleicht noch kaputte Dichtgummis und Winterbetrieb.
Das kriegt man schon hin, wenn man sich Mühe gibt.
Beppo geschrieben: 23-01-2018 15:03 EST
Also die aus meinem ehemaligen Wintertrabi - welcher kaum bis keine Wartung erfuhr - sahen um Längen besser aus. Aber weil ich auf Gleichlaufgelenkwellen umrüsten will, kann ich die nicht mehr nutzen.
das moss geschrieben: 23-01-2018 16:12 EST
Da hatte die Brille aber eine vergleichbare Oberflächenstruktur....
Hegautrabi geschrieben: 23-01-2018 17:31 EST
Sowas sehe ich viel zu oft. Und völlig falsch zusammengebaute Achsen auch.
Beppo geschrieben: 10-02-2018 17:03 EST
@Mossi - die aber durch Rostschutzfarbe immerhin bis heute nicht weiter gerostet ist! Neu kommt sie trotzdem.

Habe mal mein Lager geplündert und folgende Laufbolzen gefunden:
- links 2 Stück Nachfertigung, vermutlich ungarischer Herkunft, weil zusammen mit diesen Plastebuchsen in einer Tüte
- 2.von rechts ein scheinbar älteres Teil, aber immerhin schon mit Kerbe und zweiter Schmierfuge
- ganz rechts original DDR

Gemessen habe ich schon, sogar mit Mikrometerschraube, und die ungarischen Bolzen sind maßhaltig. Spricht irgendwas dagegen, diese zu verwenden? Natürlich mit originalen Buchsen und nicht diesem Plastikzeugs.

[Bearbeitet von Beppo (10-02-2018 - 17:03)]

Hegautrabi geschrieben: 10-02-2018 17:45 EST
Die kannst du nehmen.
Nur wird diese Kerbe vermutlich nutzlos sein weil du die Planfläche am Achsschenkel nachsetzt. Probiere mal ob du den Bolzen mit einer Feile bearbeitet bekommst, ich hörte schon von welchen die eine ziemlich harte Oberfläche haben.
Der 2. von rechts auf deinem Bild sieht aus als wäre der nicht unbenutzt.
Beppo geschrieben: 10-02-2018 19:12 EST
Ups! Du meinst, das muß getan werden? Also das nachsetzen meine ich.
Bisher musste ich mich damit nie beschäftigen, das gebe ich ehrlich zu und kann mir nur grob vorstellen, was du meinst. Muß ich wohl mal die Literatur bemühen...
Hegautrabi geschrieben: 10-02-2018 19:59 EST
Das ist ganz einfach, du feilst die Fläche plan ab wenn der Bolzen raus ist. Ohne zu schaukeln, mit einer Teile Hieb 2.
Und danach muss der Bolzen eingesetzt werden, so dass er ca. 0,5mm tiefer sitzt als das Schwenklager lang ist. Die Distanz wird mit den Scheiben eingestellt.
Murphy geschrieben: 10-02-2018 21:57 EST
sofern man die Möglichkeit hat, kann man den Bolzen an der Seite, wo die Passscheiben hinkommen, ein paar zehntel nachsetzen. Ne Drehbank ist soo was tolles. Dann kann man auch die vorgefertigte Nut wieder nutzen.
Beppo geschrieben: 12-02-2018 15:25 EST
Ich glaube, die ungarischen sind genau auf der Seite entsprechend kürzer. Ansonsten kenne ich jemanden, der eine hat.

@Hegau - bei feilen fällt mir immer meine Lehrzeit, 1.Lehrhalbjahr ein:
"Feile hin und feile her,
wenn doch endlich Seilfahrt* wär."

*Lehrwerkstatt befand sich unter Tage

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