Das TRABI Diskussionsforum ARCHIV


Suche:
Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 « Vorherige Seite | Nächste Seite »
Autor Thema: Die dümmsten Schrauber der Welt!
DirtyHarry

Beiträge: 24
Registriert am: 01.04.2002


Also da hatte ich auch schon so Probleme.
Ich glaub das war damals bei meinem ersten Trabi.
Also TÜV gemacht - nicht durchgekommen
weil Bremse hinten Tot.
Nach ca. 2 Tagen endlich dieTrommeln herunter weil unerfahren und kein passendes Werkzeug.
Da hatte irgend ein Vorbesitzer/-beschränkter die Handbremsseile so gut gefettet, dass die Trommeln wirklich komplett voll waren.
Später mal bei meinem Vater seinen ging die Kiste alle paar Kilometer aus. Wenn man dann suchte (Sprit im Tank, Zündung etc.) oder ihn einfach längere Zeit stehen ließ, ging er wieder. Also weitergesucht. Na ja irgendwann merkte er dann, dass die Luftbohrung im Tankdeckel verstopft war.
Mir ist es auch mal passiert, dass ich meine Felgen Lackiert habe (guter dicker Autolack).
OK - Felgen mit neuen Reifen aufs Auto - Angezogen wie ein Toller. ca. 35 km gefahren.
Da die Autobahn!!! ziemlich wellig ist, was ich natürlich wusste, habe ich mir nichts dabei gedacht (wie meist) das die Kiste Vibriert hat. Irgendwann war es doch ziemlich stark. Tja und gerade als ich runterzubremsen anfange, war das linke Hinterrad fort. Nach ca. 30 Minuten Suche hatte ich es wieder.

Auch noch schön:
Bei einem nicht-Trabi haben wir mal einen anderen Motor eingebaut. Sollte eigentlich 170 PS haben. Waren auch manchmal da. Nur halt meist nur 70 PS (ca.). Also da das Teil gebraucht war dachten wir, es wäre was defekt. Angefangen zu zerlegen. Als wir den Ansaugkrümmer abgebaut haben, wussten wir was los war:
Derjenige der den Motor ausgebaut hat, hatte damit kein Schmutz in das Saugrohr fällt den Eingang mit Küchentüchern von der Rolle zugestopft. Beim entfernen dieser war ein Blatt in das Saugrohr gefallen und war dann bis vor einen Zylinder gewandert. Keine Luft - keine Leistung.
Tja manchmal ist man schon Hein Blöd

standard

Beiträge: 19.357
Registriert am: 26.01.2002


Ein Bekannter von mir hat mal den Vogel abgeschossen:Es war einmal ein gut gepflegter und echte 110km/h schneller 600er.Dessen Besitzer(mein Bekannter) war mit diesem bei seinen Schwiegereltern übers WE zu Besuch... Da kam er mit dem Dorfsherif ganz aufgeregt bei mir vorgefahren:"Die Verbrecher wollten mein Auto klauen!"(zu OSTZEITEN )Der trabi war zwar verschlossen - keine Einbruchspuren, nix fehlte, aber:"die Strolche" hatten das Auto ca.3m weit gegen eine Holzmiete gefahren und noch mit den Vorderrädern gewühlt, die Batterie war auch leer,hatte sich aber nach kurzer Fahrt schon wieder erholt. Wie wir so darüber sinnieren, wie "die" das wohl angestellt haben, fängt der Kugelporsche plötzlich ALLEINE an zu starten....Was war los???? Der Bekannte hatte am Freitag in seinem Betrieb (Fr.nach eins...)seine Pappe auf 12V umgerüstet - alles o.k., nur den Steckschuh am neuen 12V-Anlasser hatte er weder isoliert noch weit genug vom Batteriekabel weggebogen. So konnte es zu dem Eigenleben des P60 kommen - nachts startete er mit eingelegtem Gang und "fuhr"ganz alleine gegen besagte Holzmiete, drehte noch 2-3 Umdrehungen die Vorderräder durch und dann war die Bakterie zum Glück alle /die Geisterfahrt vorbei...
Habe selten einen gestandenen Volkspolizisten sooo lachen sehen...
DerMatze

Beiträge: 261
Registriert am: 08.05.2002


Moin !
In unserem Club bin ich einer der wenigen , die eine große Scheune haben ( gelobt sei die Landwirtschaft ) , wo ich desöfteren Clubmitgliedern aus der Klemme ( oder Klemmern) helfe ...nun ja , Ramona kam zu mir Bremsenwechsel vorn , kein Thema , zufällig ist Ihr auf der Hinreise zu mir das Mittelrohr in 2 Teilen zerfallen.....
Alles erledigt. Telefon am nächsten Tag , Ramonas Trabi läuft net mehr ....
Ich ab zu Ramona ( eine Strecke 35 km ) und geschaut , die Kiste sprang nicht an , Vergaser raus , Reinigung , Vergaser rein .Nix. Nochmal das ganze. Endlich , das Auto springt an ....5 km weiter ( Berg runter ) Trabi läuft. Unten angekommen , Auto aus , wir laufen und schieben Trabi ( ÄCHZ)den Berg rauf , also Vergaser mitgenommen nach Hause ( 35 km zurück) , alles durchgepustet , neuen Schwimmer rein. Nächsten Tag ( 35km hin) Vergaser rein , Auto springt nicht an ... Zündfunke da , vielleicht mal EBZA tauschen , may be Wackler ...
Auto springt nicht an , langsam dicken Hals bekommen , Zündung überprüft , alles bestens....
GUTER RAT ( oder gutes Rad?)teuer , also Casi angerufen ..... Der gab mir auch alle Tips , die ich bis dato ausprobiert habe , bis er sagte ; DREH MAL MOTOR DURCH , KERZEN LASS DRIN . Ich tat dieses und ei gugge do , der Motor ließ sich wie ein Propeller ohne Widerstand drehen ... Wo waren denn die Kolbenringe bloß hin?? Ramona meinte , auf dem Rückweg von mir sei auf der Transitstrecke der Trabi plötzlich ausgegangen , RUCK ,un da lief er wieder .. aha , die Autobahnmeisterei freut sich bestimmt über die Ringe...also wieder nach Hause ( die bekannten 35 km ) und am nächsten Tach ( 35km) mit ATM wieder hin und dann wieder zurück ( fünfunddreißigkilometer)
Also , beim nächsten Mal drehe ich als ERSTEN den Motor.. .
Mit Kolbenring Grüßen DerMatze
Beppo

Beiträge: 12.828
Registriert am: 01.10.2000


Irgendwo hier in diesem Beitrag weiter oben steht mein Abenteuer mit dem Wartburg, was das einstellen und erneuern der Zündung angeht. Dabei habe ich mich mit einer ziemlichen kleinen Meßuhr abgequält, der Anzeigebereich reichte gerade mal so aus, um die nötigen 3,58 mm vor dem oberen Totpunkt zu markieren. Meßuhren mit größerem Bereich sind leider ziemlich rar und vor allem teuer...
Heute bin ich dabei ein paar Mopedteile wegzuräumen und krame eine alte Kiste mit Ersatzteilen von meinem Opa heraus. Da fällt mir ganz unten drin eine schöne hölzerne Schachtel auf, sogar mit einem ganz fein gearbeiteten Deckel, der sich seitlich herausschieben ließ --> und was kommt da zum Vorschein
EINE MESSUHR VON 0 BIS 10 MM NAGELNEU UND NIE BENUTZT !
Ein Hoch auf meinen Opa ! Das ist noch richtige alte gute „Friedensware“, eine Meßuhr der Firma Carl Mahr.
Fotos konnte ich in der Kürze der Zeit nicht machen, aber ich habe das Beiblatt mal gescannt, da ist alles mit lustigen Sprüchen erklärt – genau das richtige für mich



Und da man die folgenden Seiten sonst nicht richtig lesen kann, gibt es das auch in Bildschirmgröße

Click Here

Click Here

[Bearbeitet von Beppo (03-03-2014 - 20:51)]

Domski

Beiträge: 1.187
Registriert am: 08.05.2001


Schöne Sache, Beppo

Das warn noch gute Sachen, von damals! Ich hab nen Telefon was so alt ist, das benutz ich fast täglich noch!

meumi

Beiträge: 100
Registriert am: 01.02.2002


1. und dümmste Panne:
Sonntag morgens nach der Disko einem Bekannten bei seiner Pappe helfen wollen und noch schnell tanken wollen. Und ich im Halbschlaf denk noch: Och der Sprit is ja gut gefallen im Preis! Der Motor beendete sein Leben nach 46,3 km mit festem unteren Pleuellager (ölfrei getankt).
2. Panne
Wiedermal an fremden Trabi schrauben.
Probefahrt machen, Rad fällt ab. Aussteigen, Muttern suchen und Kumpel fragen wer von uns die Felge festziehen wollte.
3. Panne
Probeweise in alten 6-Volt Trabi zwecks Anlaßschwierigkeiten 12-V Batterie einbauen, damit die Zündanlage auch gut Saft kriegt. Und um noch schnell das Licht auf seine Funktion zu prüfen schaltet Kumpel alles an was geht. Die Scheinwerfer waren bannig und ganz kurz hell...
CASI

Beiträge: 1.551
Registriert am: 26.11.1999


... und nun bin ich wahrscheinlich Spitzenreiter in dieser Kategorie...

Auf dem Rückweg von Schwarzenberg hat es dem Panamagrünen Kombi ja 50 Meter vor der Haustür den Motor zerrissen... - Also, haben wir den losgenommen, und mussten folgendes feststellen: Kolbenbolzenlager Zylinder 2 nicht mehr vorhanden, Zylinder 1 auch völlig Breit, die Nadeln sind lustig durch den Motor gewandert. Außenlager der Welle auf der Schwungradseite: Breit, Mittellager: Breit - ergo: Kernschrott ! - Kolben und Zylinder natürlich auch...

Was tun... - Es lag noch ein Kurbelgehäuse herum, dessen Welle noch schön lief. Das nehmen wir !!! - Gesagt, getan, Kolben rein, Andere Zylinder drauf, zusammengabaut, eingebaut
Dann der Startversuch: Nur ein Zylinder...
Funke war da, Sprit auch, und ab und an zündete der fehlende Zylinder auch, aber halt nur ab und an
Zigmal Zündung kontrolliert, probiert, andere Kerzen, Kabel, das ganze Programm.. - Es änderte sich nix
Dann: Zylinder wieder runter, also den ganzen Prassel wieder auseinandergenommen, genau hingeschaut, und WAS IST DAS ?!?!? - Da fehlt ja ein Drehschieber - Wie geht denn sowas...
Nachdem dann das Kurbelgehäuse zerlegt war, fanden wir den fehlenden Drehschieber Kaltverschweisst in der unteren Kurbelgehäusehälfte... - also: Welle und Gehäuse: Kernschrott (An der Welle waren die Drehschieberbolzen abgeschert)
Im Endeffekt haben wir nun aus 4 defekten Motoren einen funktionierenden gebaut, aber die hälfte der Zeit hätten wir uns erspart, wenn wir gleich nach den Drehschiebern geschaut hätten

Marco

Beiträge: 360
Registriert am: 13.05.2002


wenn blos nicht diese Vergesslichkeit wäre...

Da hab ich doch eine Woche vor Zwickau mal eben das Getriebe gewechselt. Also die ganz normale Prozedur Motor raus, altes Getriebe raus, neues rein und schließlich den Motor wieder rein, sowie die restlichen Agregate. Und was mache ich zum Schluß der Arbeit, ich kontroliere immer, ob alle Schrauben wieder dran und fest sind. Gesagt getan, Motor springt an und läuft richtig schön munter, ich freue mich und fahre erstmal ne Runde, klappt auch alles wie am Schnürchen, freuh... Es war ja Samstagsabend, also Werkstatt aufgeräumt und ab die Post. Am nächsten Tag dann die erste große Runde mit dem neuen Getriebe (andere Übersetzung), alles läuft prima, bis ich dochmal an einer roten Ampel anhalten muste, was war das ich hörte ein Geräuch und es klingte wie als würde im Standgas das Mittelrohr vorne am Hilfsrahmen klappern, hab mir dann erstmal nichts weiter gedacht und bin weiter gefahren zur Werkstatt. Angekommen in der Clubwerkstatt, als erstes Trabi aufgebockt, Vorschalldämpfer ab und wieder dran, neu ausgerichtet und siehe da das Mittelrohr hatte genügend Abstand zum Hilfsrahmen und Dreieckslenker, puh geschaft dachte ich mir, also ergo Motor wieder an. Und ich konnte es kaum glauben was hörte ich, wieder das sch... Geräuch und wieder das gleiche Spiel mit dem Vorschalldämpfer. Als ich fertig war mit dem schrauben kam ich natürlich wieder an der Stelle mit dem Motor... und ihr wisst es schon das Geräuch war immer noch da, tja was macht man nun in solch einen Fall, man steht "heulend" vor dem Auto und es gibt keine neuen Ideen... Aber wie ich so nachdachte, fiel mir auf das der Motor so stark im Standgas vibrierte, kam zufällig noch Uwe in die Werkstatt und sagte mir das er Gestern eine nigelnagelneue Mutter auf dem Boden gefunden hat, wo natürlich mein Trabi stand...mist also nach einer 15 minuten Inspektion sah ich was los war, an der hinteren Getriebeaufhängung (Gummiblock) ist die obere Mutter weg! Aber warum ich hatte doch alles kontrolliert... naja egal ist ja nichts kapputt gegang eue Unterlegscheibe, Federring und Mutter wieder drauf und fest geschraubt! Zum Schluß gabs noch eine größere Mutternschraubfestsitzkontrolle ??? und ich war happy...

Was ist die Moral der Geschichte ??? jetzt kontrolliere ich immer ob alle Muttern im Trabi und im Kopf fest sind !!!

grüße
Marco

[Bearbeitet von Marco (10-07-2002 - 10:01)]

Derrudi

Beiträge: 354
Registriert am: 14.11.2001


Zu Hugo zwei:
Eine Fahrradspeiche mit einem daran befestigten kleinen Magneten im Handwerkskasten wirkt Wunder.Hat man diese Speiche am unteren Ende ca 1 cm gebogen, kann man damit auch (mit Feingefühl) die entsprechende Schraube am notwendigen Ort halten.
Beste Grüße Derrudi, "der Frischling!"
Icke

Beiträge: 2.749
Registriert am: 19.09.2001


Da wechselt man mal schnell den Kraftstoffschlauch am Vergaser, weil der alte porös und undicht, will kurz den Motor laufen lassen, lässt die Attrappe aufm Motor liegen, bumms, klapper, dicken Kratzer auf der Stoßstange und Attrappe.

Blödheit muss eben bestraft werden.

Icke ärgert sich ganz doll.

Andre

Beiträge: 2.911
Registriert am: 23.04.2000


... und nu isses ein Unfallwagen
Mikrobi

Beiträge: 189
Registriert am: 14.02.2002


Ein altbekanntes Problem. Vielleicht läßt sich der Motorhaubenentriegelungsbowdenzug auch irgendwie trennbar umgestalten, um solche Missgeschicke vermeidbar zu machen.
Professor

Beiträge: 1.648
Registriert am: 14.04.2001


...machs elektrisch
Mikrobi

Beiträge: 189
Registriert am: 14.02.2002


..oder so, evtl ein alter Magnetschalter über Hebelprinzip.
MarioS

Beiträge: 88
Registriert am: 29.01.2002


Das mit dem verlorenen Hinterrad kommt mir doch sehr bekannt vor
Mein Bruder (ein ziemlich begabter Schrauber, aber Trabi-mäßig sehr faul) verlor mal in Plauen die eine Hälfte seiner Hinterachse, hat ihn aber net weiter gestört, er ist trotzdem bis zur nächsten Tankstelle gefahrn
Icke

Beiträge: 2.749
Registriert am: 19.09.2001


Aua, Professor, nimm den Dolch aus meiner Brust. Elektrisch!?....tststs....
Beppo

Beiträge: 12.828
Registriert am: 01.10.2000


ich sollte wohl doch lieber nur schrauben und nix anderes
habe gestern nachmittag beim Trabikid im Zimmer Löcher gebohrt, um einen TV-Halter anzubringen. Die Löcher sind auch drin in der Wand, nur leider war die Wand etwas dünn und nun fehlt im Bad eine Fliese

naja, mir wird was einfallen im Moment haben wir ein Handtuch drübergehängt

Andi

Beiträge: 3.836
Registriert am: 22.01.2001


Na Beppo, wohnst wohl noch in so einem DDR-Plattenbau mit 40mm Betontrennwänden?
Chris601

Beiträge: 9.390
Registriert am: 19.11.1999


Beppo: bessere Idee: einfach längere Schrauben reindrenen und auf der anderen Seite noch einen TV-Halter dran und dann Muttern auf die Schrauben! Is sicher cool beim baden oder wenns auf dem Klo mal länger dauert!
Chris601

Beiträge: 9.390
Registriert am: 19.11.1999


Zur Not machste da eben Handtuchhalter mit ner langen M8er Schraube fest das müsste halten
Beppo

Beiträge: 12.828
Registriert am: 01.10.2000


das mit dem "Mutter auf der anderen Seite drauf" hatte ich mir auch schon überlegt, nur auf den TV-Halter im Bad war ich nicht gekommen, Löcher zum Kabel durchziehen sind ja genug vorhanden

@Chris, woher weisst du das es 8er Löcher sind, das ist nämlich wirklich so

Andi

Beiträge: 3.836
Registriert am: 22.01.2001


@Beppo der Chris arbeitet doch bei Mobilcom und da hast du warscheinlich in der Wand eine Telefonleitung gekappt und beim Chris leuchtete eine Warnanzeige auf "Kabel durch Schraube M8 beschädigt"
Chris601

Beiträge: 9.390
Registriert am: 19.11.1999


Hiermit nominiere ich mich selbst für den Wanderpokal "Dümmster Trabifahrer des Monats!"
..den ich mir folgendermaßen verdient habe:

Vielen Dank noch mal an Gordie für den Trabi, den ich letztes WE von ihr bekommen habe! Einziges Problem - Motor kaputt. Nunja, früher oder später will ich ja eh mal Hycomat-Technik haben - Also gleich schonmal den Hyco-Motor eingebaut um den mal zu testen. Der war allerdings von älterer Ausführung (Mot.Nr. 63... - 1:33) Eingebaut und ein paar Umdrehungen lief er auch selbstständig.. Dann war Ruhe... Warum aber?? Benzin und Funken da. NIX.. Es war schon dunkel, also gings am nächsten morgen weiter. Er ließ sich NICHT starten... Anziehen ging aber... hmm, verflixt.. naja, für den Rest des Tages lief er.. wird der vergaser endlich frei sein. (auch steinalt, HB2-7 Ausführung. Sonst hatte ich immer 28H1-1, aber mit dem alten Motor wollte ich keinen Spaßvergaser betreiben)
Pustekuchen. am nächsten Morgen war von der Hütte wieder nix zu wollen.. ewiges orgeln des Anlassers.. nix. Berg runterrollen, Gasgeben, das Ding lief.. ebenfalls wieder für den Rest des Tages... Was solls, da wird wohl bei dem alten Vergaser noch irgendwas verstopft sein... Also Versager wechseln.. (im Club waren genug) der nächste Vergaser war richtig verstellt und mittlerweile ging fast gar nix mehr.. Die Zündung hatte ich nun och schon etwas manipuliert... mit dem dritten Vergaser wars dann ganz vorbei. Immernoch das selbe problem.. Kurioserweise sprang er bei meinem kumpel an als er drinsaß, nur bei mir nicht.. und langsam kam mir ein Vrdacht, den einige bestätigten.. man gibt beim Anlassen nicht Vollgas! Mein Moskwitsch "fordert" das förmlich, meinem 88er Trabi mit 1-1 Vergaser macht das nix aus, aber ein HB-Vergaser kann das im kaltstart gar nicht ab..

Ergebnis, 3x vergaser gewechselt und stundenlang Fehler gesucht, wo eigentlich keine waren.. denn OHNE Gasgeben mit gezogenem Choke springt er nun problemlos an..

Es war also wirklich so, daß ich nach 200.000km Trabant es einfach nicht geschafft habe einen "anderen" Trabant anzulassen.. erschreckend eigentlich... Ich glaube, ich habe den Wanderpokal echt verdient!

[Bearbeitet von Chris601 (26-09-2003 - 10:14)]

Marco

Beiträge: 360
Registriert am: 13.05.2002


mein Glückwunsch....
Andi

Beiträge: 3.836
Registriert am: 22.01.2001


Herzlichen Glückwunsch Chris !!!

DAS !! hätte ich jetzt nicht von DIR erwartet

Beppo

Beiträge: 12.828
Registriert am: 01.10.2000


.

[Bearbeitet von Beppo (03-03-2014 - 20:52)]

Beppo

Beiträge: 12.828
Registriert am: 01.10.2000


so, ich mal wieder
habe ich doch heute nachmittag am Warti die Kupplung nachgestellt, was auch ziemlich fix erledigt war. Da kommt mein Junior mit dem Simson Enduro und der Mitteilung "zieht überhaupt nicht mehr".
Also erst mal Vergaser raus und reinigen, bissel Dreck war auch drin - Ergebnis: keine Besserung.
Dann eben weiter im Text: Luftfilter prüfen, Nadel im Vergaser höher, tiefer und sonstwohin hängen - Ergebnis: keine Besserung.
Zündung kann sich nicht verstellen, da elektronisch, also alles andere checken, Zündkerze, Kerzenstecker usw. - Ergebnis: keine Besserung.
Dann sagt er doch zu mir: "hörst du das auch, das der Auspuff hinten so komisch pfeift?" also mal fix das Auspuffende mit nem Schraubenzieher freigestossen, allerdings war da kein erwähnenswerter Widerstand zu merken.
Mittlerweile hatten wir den Kanal ziemlich voll, er sollte das Teil einfach nur noch in die Garage fahren.
Also antreten und losfahren und siehe da - geht ab wie sonstwas
Also merke: immer schön den Auspuff freimachen und schon klappt das

Ist der Auspuff wieder offen
kann man auch auf Leistung hoffen

blue601

Beiträge: 1.552
Registriert am: 17.03.2001


hmm da sollt dein sohnemann wohl mal´n bissl mehr heizen
Beppo

Beiträge: 12.828
Registriert am: 01.10.2000


das werd ich ihm wohl besser nicht raten
außerdem macht er das wohl sowieso
gelber Kombi

Beiträge: 168
Registriert am: 09.07.2003


Jaja, immer wieder schön zu lesen was anderen so passiert. Da muss ich auch mal zwei Anekdoten posten.
Damals, noch ziemlich neu unter den Schraubern und dementsprechend überbehütend mit dem neuen Trabi, wollte ich nur mal eben schnell die Zylinderköpfe putzen um das böse Klingeln wegzukriegen. Gesagt getan, Köpfe angezogen und nach fest kommt bekanntlich ab. Stehbolzengewinde im Zylinder ausgerissen. MIt dem Fahrrad zum Baumarkt gefahren, Gewindestange gekauft, gekürzt und gaaaanz vorsichtig eingeschraubt, Kopf angezogen - läuft. Inzwischen hatte ichs wirklich eilig und fuhr sportlich auf die nächste Kreuzung, um bei taxigelb noch rechts abzubiegen. Ging aber nicht. Lenkrad lies sich auch mit grösstem Kraftaufwand nicht drehen. Glücklicherweise kam ich mit einer Vollbremsung dann gradeaus auf die letzten beiden Stellplätze von einem Parkstreifen. Man sollte das hintere Luftleitblech halt nicht nur draufstecken, sondern auch mit den Federn verspannen....

Später bekam ich dann den Kombi, an dem zwar Rostmässig alles bestens, bei der Technik aber wirklich alles im Eimer war. Nach einem Monat intensiven Schraubens dann die erste Fahrt, frischpoliert und stolz wie Oskar. Auf der Autobahn lief er immerhin 110, alles war ok. Kurz vor meiner Haustür fiel mir dann ein komisches Klimpern auf, ganz leise und nur bei offenen Fenstern in der 30 Zone zu hören - gut dass es so warm war und gut, dass ich Chrom so mag. Vorne links in der Radkappe lag die Achsstumpfmutter...

Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 « Vorherige Seite | Nächste Seite »

Springe zu:

Impressum | Datenschutz