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Autor Thema: DEFA-Regisseur Frank Beyer gestorben
Deluxe

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Katja Paryla ist gestorben.

http://www.lvz-online.de/kultur/news/spuk-unterm-riesenrad-schauspielerin-katja-paryla-mit-73-jahren-gestorben/r-news-a-203304.html

73 ist auch nicht wirklich SO viel...

Christian K

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Krass! Hatte ja hier um Forum berichtet, dass ich zu Weihnachten alle drei Spuk-Serien auf DVD geschenkt bekommen habe (jetzt gerade ziehe ich mir die letzten Folgen von "Spuk von drausen" rein) und nun lebt eine Darstellerin nicht mehr.

Ihr Kollege Stefan Lisewski ist erst vor kurzem 80 geworden und erfreut sich noch bei bester Gesundheit.
Siegfried Seibt (das Rumpelstilzchen) ist schon vor 30 Jahren an Krebs gestorben.

[Bearbeitet von Christian K (26-08-2013 - 22:40)]

Deluxe

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Stimmt - der hat noch mit Müh und Not die zwei, drei Szenen als Korrepetitor in "Spuk im Hochhaus" gedreht und das war dann seine letzte Fernsehrolle...
Elfriedewilli

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Der Schauspieler und Theater Darsteller Otto Sander ist im Alter von 72 Jahren in Berlin gestorben
Elfriedewilli

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-doppelt-

[Bearbeitet von Elfriedewilli (12-09-2013 - 15:09)]

standard

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Ja - hab´s auch gerade erfahren.
Aus diesem traurigen Anlass hat der RBB sein Programm geändert und bringt gerade den wunderbaren Nachwende-110 "Totes Gleis".
(die beiden darauf folgenden 110 mit Sander und Ben Becker dann am Sa)
framaus

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Und noch so jung .
standard

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Und wieder ist einer der großen Defa-Regisseure gegangen: Günter Reisch starb am Mo im Alter von 86 Jahren.
Zu seinen bekanntesten Werken zählen u.v.a. "Halbe Treppe", "Nelken in Aspik" und (für mich vor allem!) "Anton der Zauberer".
Auch sein letzter Film "Wie die alten sungen" ist mir in bester Erinnerung geblieben (habe ich noch als Konserve im Archiv).
Deluxe

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Der Schauspieler Günther Junghans ist tot. Gestern starb er mit nur 73 Jahren.

Er wirkte in unzähligen DDR-Film- und Fernsehproduktionen mit - z.B. im Polizeiruf 110 "Amoklauf" oder im Staatsanwalt "Felix kauft ein Pferd".

[Bearbeitet von Deluxe (11-08-2014 - 13:17)]

framaus

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Na das ist ja schade und noch so jung.Hab ihn immer gern gesehen.
Mein Beileid den Hinterbliebenden.
Christian K

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Robin Williams - gerade erst 63 Jahre geworden. Muss das so für sein?
Hegautrabi

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Das wollte er ja wohl selber so. Sehr schade!
framaus

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Man kanns kaum glauben,obwohl mega erfolgreich, war er von schweren Depressionen und alkoholischen Exessen gezeichnet .
So schön wie man sich solch ein Erfolg und das viele Geld vorstellt,so schön scheint es dann doch nicht zu sein .
Christian K

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Wäre mal interessant zu wissen, warum gerade so viele erfolgreiche Schauspieler und Musiker dem Alkohol verfallen, was man ja sonst eigentlich fast nur von "Pennern" und anderen Angehörigen der Unterschicht kennt, die mit Alkohol ihre Probleme wegsaufen wollen. Probleme und Sorgen, die etwas wohlhabendere Leute eigentlich nicht haben.
Ich habe geschrieben: "fast nur". Ich weiss, das Alkohol nicht nur bei Menschen der Verliererseite vorkommt, sondern in vielen anderen Bevölkerungsschichten auch.

[Bearbeitet von Christian K (12-08-2014 - 13:56)]

framaus

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In der sogenannten"Oberschicht" hat Alkohol und Drogen viele Freunde,vielleicht mehr als in der "Unterschicht" .
Deluxe

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Schlimm genug, daß man die Existenz einer Verliererseite offenbar schon hinnimmt, als sei das etwas Normales...
Im Übrigen hat der Spruch "Dummheit qualmt - Intelligenz säuft" durchaus seine Berechtigung. Gerade auf der "Gewinnerseite", wenn wir das mal so nennen wollen, wird gesoffen was das Zeug hält. Gut bezahlte Akademiker, Angehörige des Lehrkörpers, Künstler, Musiker - die saufen im Durchschnitt alle wie die Löcher.
Nichts mit Unterschicht oder Verliererseite...

Und wenn man mal nachprüfen würde, wieviele vermeintliche Unterschichten-Penner auf den Parkbänken eigentlich von ganz oder ziemlich weit oben kommen...man käme aus dem Staunen gar nicht mehr 'raus...

Aber davon abgesehen, hätte Herr Williams nun wieder eher in den Thread "Nachruf" gehört - er war schließlich kein DEFA-/DDR-Schauspieler. Und Herr Junghans hat's auch nicht verdient, daß ihm der Amerikaner hier sofort den Rang abläuft.

[Bearbeitet von Deluxe (12-08-2014 - 16:58)]

Hegautrabi

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Wem nützen eigentlich diese ganzen Verallgemeinerungen, wenn sie denn überhaupt wahr sind?
Marlene

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Ich kenn nur Dummheit frißt - Intelligenz säuft. Dazu fällt mir ein: Was Krupp in Essen, bin ich im Saufen. Aber zur Sache: Alkoholmißbrauch findet sich in allen Schichten. Die einen saufen, um die viele Arbeit zu verkraften, die anderen, um ihre Arbeitslosigkeit zu vergessen. Künstler wiederum sind oft übersensibel und daher anfällig für Depression und die vermeintlichen Remedia derselben. Sonst wären sie nicht Künstler sondern vielleicht Fleischermeister oder Gerichtsmediziner geworden...
Hegautrabi

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Also gut, meine Frau raucht und ich trinke dafür lieber einen mehr.
Bin ich also der gesellschaftliche Gewinner und sie die Verliererin?

Wenn doch alles so einfach wäre...

standard

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Wir rauchen beide nicht und trinken mäßig bis fast gar nicht. Daß Akademixer fast alle ´saufen wie die Löcher´, war mir auch neu...

Mir tut es jedenfalls um BEIDE verstorbenen Künstler sehr leid - wobei die Sache mit Robin Williams (ich hatte heute früh zuerst glatt ´Robbie´ gehört...) sicherlich sehr viel mehr Tragik in sich trägt.

[Bearbeitet von standard (12-08-2014 - 21:37)]

YA

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Finde die *Nachruf*-Rubrik nicht.

Möchte trotzdem an Günter Junghans erinnern.

Ich fand ihn als Schauspieler klasse.

Und ich denke dabei zuerst an den *Amoklauf*, ein "Polizeiruf 110", wo er besoffen mit einem Wolga-24-Kombi herumpöbelt...

standard

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Hat Deli doch oben bereits getan...
Für mich ist dieser "Amoklauf" eher einer der schlechteren Polizeirufe, jenseits der Junghans´schen Schauspielleistung wohlgemerkt. Die recht reißerische Story passte irgendwie nicht so recht in den - gerade straßenverkehrsmäßig so reguliert-geordneten - DDR-Alltag...
standard

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Für Robin Williams gab es übrigens u.a. noch diese, recht einzigartige, Ehrung:
http://www.daserste.de/information/nachrichten-wetter/tagesthemen/videosextern/o-captain-my-captain-die-tagesthemen-ehren-robin-williams-mit-dichter-anmoderation-100.html
Sowas wird bestimmt kaum jemanden zuteil...
("Der Club der toten Dichter" ist für mich sowieso einer seiner besten Filme!)
framaus

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Also das der nun einer der größten Schauspieler(sagen sie fast immer wenns einen erwischt)war,kann ich so nicht sagen.Da gäbe es so manch anderen,auch aus dem deutschsprachigem Raum,den ich eher favorisieren würde.
Den"Club der toten Dichter"hab ich bis heute nicht geschafft zu sehen,dafür fand ich "Kätain Cook"sehr schön.Hab ich mal mit den Nachkommen sehen dürfen.
standard

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Schauspielerisch (und inhaltlich!) gibt der "Club" aber deutlich mehr her. Williams konnte lustig (Menschen so zum Lachen zu bringen, ist an sich schon eine große Kunst m.E.) UND ernst/seriös - und beides souverän und glaubwürdig. Diesen Spagat schaffen nur recht wenige Mimen wirklich...
framaus

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Das er gut war,daran gibt es keine Zweifel.Aber immer gleich der Beste,das halte ich für überzogen.Und vor allem fällt es der Presse/Medien meist auch erst ein wenn derjenige Welche verstorben ist .
standard

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Frau Miosga sprach von "einem der größten Schauspieler", nicht von "dem"... Und genau das würde ich so auch unterschreiben wollen.
Williams kam für mich immer - im besten Sinne - sehr menschlich rüber. Und daß diese Menschlichkeit sehr echt war, zeigen m.E. auch all die Probleme, die er wohl einfach nicht (mehr) zu stemmen in der Lage war. Für mich ist und bleibt das ein wirklich großer Verlust...
Deluxe

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Der Schauspieler Fred Düren ist tot - er starb mit 86 Jahren in Jerusalem.

Bekannt wurde er im TV vor allem durch seine Rollen in "Der kleine undd der große Klaus" oder im Polizeiruf 110 "Der Mann" - er hat aber auch viele Theaterrollen in der DDR gespielt.

1988 ist er dann interessanterweise nach Israel ausgewandert und war dort als Rabbiner tätig.

So kannten ihn die Fernsehzuschauer:

Und so war er zuletzt zu sehen:

standard

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Na das ist ja mal ein Karrierebruch bzw. -sprung - aus der DDR bis nach Israel!
Davon hatte ich bisher noch nie etwas gehört oder gelesen...

[Bearbeitet von standard (09-03-2015 - 20:27)]

framaus

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Der war schon immer anders als die Anderen.In den 70ern konnte man an seinem Balkon in großen Buchstaben lesen:Jesus lebt!
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