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Author Thema:   Datenblatt Hallsensor
Otto Sykora

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geschrieben: 15-09-2003 12:40 EST   Klick hier für das Profil von Otto Sykora   Klick hier fü eine EMail an Otto Sykora     Eintrag bearbeiten
Kann mir jemand vielleicht einen Datenblatt des Hallsensors welcher in der Trabi-EBZA als Geber verwendet wird irgendwie besorgen? Oder mir mitteilen wo ich danach suchen soll?

kupy

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geschrieben: 15-09-2003 13:29 EST     Klick hier für Profil von  kupy  Klick hier für EMail an  kupy     Eintrag bearbeiten
Das ist ein B462, der 12V-Typ des B461. Es ist auch dann ein 462, wenn er (speziell ausgemessen) mit 461er Aufdruck verbaut wurde. Der 5V-Typ entspricht dem SAS261S4, nach dem 12V-Vergleichtstypen muß ich demnächst mal schauen.
kupy

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geschrieben: 16-09-2003 06:49 EST     Klick hier für Profil von  kupy  Klick hier für EMail an  kupy     Eintrag bearbeiten
So, der Vergleichstyp zum B462 soll lt. DDR-Liste der SAD261 sein. Bitte aber nochmal kontrollieren wegen der Betriebsspannung.
Otto Sykora

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geschrieben: 16-09-2003 10:02 EST     Klick hier für Profil von  Otto Sykora  Klick hier für EMail an  Otto Sykora     Eintrag bearbeiten
OK supper, vielen Dank, werde es mal anschauen.

Otto Sykora

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geschrieben: 19-09-2003 13:22 EST     Klick hier für Profil von  Otto Sykora  Klick hier für EMail an  Otto Sykora     Eintrag bearbeiten
Habe mittlerweile diverse Datenblätter und Quellen für diesen Baustein.

Nun Frage:
gäbe es eventuell Bedarf für das Regenerieren der Geberplatten? Oder Bedarf für neue Platten?

Hat villeicht jemand noch !DEFKTE! EBZA Geberplatten die versuchen könnte zu regenerieren?

kupy

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geschrieben: 19-09-2003 13:46 EST     Klick hier für Profil von  kupy  Klick hier für EMail an  kupy     Eintrag bearbeiten
Das Regenerieren ist nicht schwer. Ein Lötkolbenkünstler bist Du ja auch. Nur den alten 462er runtermachen, neuen einlöten, von hinten die Gegendiode (gegen negative Spitzen auf der Spannungsversorgung) dran, evtl. etwas Leiterplattenmaterial zur Abstützung gegengeklebt. Normalerweise wurde der Schaltkreis gegen mechanische Schwingungen mit diesem Klarlack fast eingeklebt.
Kaputt geht der 462 nur, wenn man mit den Kabeln beim Anklemmen unfug macht. Dann aber kommt das Eingangsteil der EBZA hinterher. Der Dickschichtchip darin ist nicht reparabel und existiert auch nicht als Ersatzbauteil. Den kann man nur durch ein Gatter ersetzen und legt die Geberversorgung separat. Den Soft-Start bei Einschalten der Zündung braucht man nicht unbedingt.
kupy

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geschrieben: 19-09-2003 13:52 EST     Klick hier für Profil von  kupy  Klick hier für EMail an  kupy     Eintrag bearbeiten
Zurück zur Frage. Mit kaputten kann ich Dir nicht weiterhelfen. Ich habe nur mal schon selber welche nachgebaut für einen Versuchsaufbau. Geht ohne größere Probleme.
Otto Sykora

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geschrieben: 19-09-2003 14:12 EST     Klick hier für Profil von  Otto Sykora  Klick hier für EMail an  Otto Sykora     Eintrag bearbeiten
In dem Dickfilm wird wohl irgendein Schmmittrigger sein und die Entkopplung auf die zwei Endstufen sowie die Spesing für den Hall und sein Ausgang. Kann mir vorstellen so was sollte eigentlich problemlos sein wenn es da nicht drin zu irgendeiner Zeitverschiebung kommt.

Was ist drin für einen Softstart? So was wie poweronreset? Oder einfach etwas was die Endstufen in abgeschaltete Position bringt?

Hast du ev irgendwelche Idee was da drin für eine Schaltung war?

kupy

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geschrieben: 19-09-2003 14:21 EST     Klick hier für Profil von  kupy  Klick hier für EMail an  kupy     Eintrag bearbeiten
Ich denke, Du liegst ganz richtig. Der 462 wird darüber separat versorgt, obwohl er das nicht brauchte. Auch die Eingangssignalaufbereitung wird darin durchgeführt und die Umsteuerung der H-L und L-H-Flanke auf die jeweilige Endstufe. Daß das Zuschalten der Betriebsspannung zu einem Funken an der Kerze führt, habe ich bei Versuchsaufbauten mit direkter Versorgung nicht beobachten können (könnte sonst u.U. mal zum Flammrückschlag ins Kurbelgehäuse führen). Aufgemacht habe ich so ein Teil zwar schon mal, aber alles läßt sich schlecht rückverfolgen darin.
Otto Sykora

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geschrieben: 19-09-2003 14:32 EST     Klick hier für Profil von  Otto Sykora  Klick hier für EMail an  Otto Sykora     Eintrag bearbeiten
na dann muss ich mich wohl auf reversed engineering vorbereiten...

kupy

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geschrieben: 19-09-2003 14:44 EST     Klick hier für Profil von  kupy  Klick hier für EMail an  kupy     Eintrag bearbeiten
Raus das Teil und n Schmitt-Trigger-Schaltkreis mit 4 Gattern rein, zum Entkoppeln und dann nochmal zum invertieren eines Kanals (bleiben eigentlich 2 übrig). So geht zumindest der Versuchsaufbau. Aber nur für den Fall, daß die EBZA breit ist. Solange alles geht, läßt man es besser wie es ist
Otto Sykora

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geschrieben: 19-09-2003 14:57 EST     Klick hier für Profil von  Otto Sykora  Klick hier für EMail an  Otto Sykora     Eintrag bearbeiten
Ja klar, ich will da nichts verbessern, nur ist es so, dass die Leute anscheinend die Gebrteile wegwerfen wenn es irgendwie nicht funktioniert und bei den Händlern werden diese langsam rar, oder die Preise hoch.
Bei den Blackboxen machen die Leute meistens die Endtöpfe kaputt und das ergibt kein Problem. Aber für den Fall dass jemand mal alles falsch anschliesst ist natürlich auch der Eingang hin und dann werde ich mir mal überlegen wie man es ersetzen könnte.
kupy

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geschrieben: 22-09-2003 07:30 EST     Klick hier für Profil von  kupy  Klick hier für EMail an  kupy     Eintrag bearbeiten
Gute Idee, Otto! Wegwerfen sollte man ohnehin nicht, was sich noch regenerieren läßt!
POSTKUGEL

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geschrieben: 30-09-2003 08:45 EST     Klick hier für Profil von  POSTKUGEL  Klick hier für EMail an  POSTKUGEL     Eintrag bearbeiten
Habe da auch noch eine Frage, da ich gerade dabei bin, eine Gebereinheit zu reparieren:

Auf der Platte befindet sich eine Z-Diode vom Typ SZY-16/19. Kennt jemand den "West"-Typ davon?

kupy

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geschrieben: 30-09-2003 09:11 EST     Klick hier für Profil von  kupy  Klick hier für EMail an  kupy     Eintrag bearbeiten
Wo hast Du das denn abgelesen? Also die Mikroelektronik-Gesamtübersicht der DDR kennt nur SAY (Universaldioden) und SZX18, SZX19 und SZX21. Ich hatte das Teil bisher nur als Freilaufdiode identifiziert. Im Falle einer Zenerdiode hätte das Teil die Aufgabe der Spannungsstabilisierung, die aber schon auf 12V stabil ist und der 462 verkraftet bis 16V. Es kann also kein 19V-Typ sein (in der DDR war das hinter dem Strich die Durchbruchspannung).
POSTKUGEL

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geschrieben: 30-09-2003 09:19 EST     Klick hier für Profil von  POSTKUGEL  Klick hier für EMail an  POSTKUGEL     Eintrag bearbeiten
Quelle:

http://www.trabiteam.de

Und dort in der "Infosammlung Technik" "Batteriezündung" auswählen. Da findest Du einen Schaltplan.

Allerdings habe ich tatsaechlich einen Zahlendreher drin: Das Teil nennt sich SZY 19/16

Otto Sykora

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geschrieben: 30-09-2003 09:34 EST     Klick hier für Profil von  Otto Sykora  Klick hier für EMail an  Otto Sykora     Eintrag bearbeiten
Da ich das Datenblatt irgendwo jetzt geladen habe, sehe ich warum dies so sein soll

Grenzwert für den 462 ist 20V , Betriebsspannung ist 18V
in diesem Fall wäre so was wie eine etwa 16-19 V Zener als Schutz brauchen könnte. Heute würde ich da statt einer normalen Zener so eine Transorb Diode nehmen, aber so was gab es zu der Zeit noch nicht so viel.
Die Transorb gibt es auch in 'bipolar' Version, schützen nach unten und nach oben.
So was macht man gerne wenn eben zwischen den Teilen Kabel verlaufen was hier der Fall ist. Die Spannung ist wohl OK aus der Blackbox, nur wenn da Kabel quer durch Motor gezogen werden und wer weiss vielleicht macht es der eine oder andere noch an die Zündkabel mit einem Kabelbinder an, dann ist eine Diode welche Grösse auch immer nötig.

kupy

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geschrieben: 30-09-2003 09:47 EST     Klick hier für Profil von  kupy  Klick hier für EMail an  kupy     Eintrag bearbeiten
Also eine auf 16V stabilisierende Universal-Zenerdiode reicht dann dafür aus.
kupy

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geschrieben: 30-09-2003 09:56 EST     Klick hier für Profil von  kupy  Klick hier für EMail an  kupy     Eintrag bearbeiten
Und so wie das bei mir aussieht, könnte das auch eine SZX sein (man beachte den leichten Strich unten rechts) und war nur auf der Scanvorlage angekratzt.
(Da auch ein paar Buchstabenfehler im Text drin sind, sieht es aus wie OCR, also Texterkennung, und da kann sowas schonmal passieren.)

[Bearbeitet von kupy (30-09-2003 - 09:56)]

Otto Sykora

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geschrieben: 30-09-2003 10:03 EST     Klick hier für Profil von  Otto Sykora  Klick hier für EMail an  Otto Sykora     Eintrag bearbeiten
in dem Buch KFZ Elektrik steht auch so was von SYZ19/16

was auch immer es ist , etwas was nicht bei der Betreibspannung leckt, aber kurz vor 20 definitiv durchbricht ist hier angebracht.

kupy

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geschrieben: 30-09-2003 10:11 EST     Klick hier für Profil von  kupy  Klick hier für EMail an  kupy     Eintrag bearbeiten
Die /16 steht definitiv für 16V, daher ist nur von untergeordneter Bedeutung, ob das nun SZX oder SZY ist (ich guck heute abend nochmal in einem älteren Katalog nach, übrigens haben sich selbst Fachbücher verdruckt ), und die erreichst Du auch nur, wenn Du den Akku bei laufendem Motor von der Lima trennst. Dabei geht dann aber meist noch mehr kaputt als der billige Geber. Also besser nicht ganz bis an die absolute Betriebsgrenze des 642 absichern.
Trabiteamer

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geschrieben: 05-10-2003 18:54 EST     Klick hier für Profil von  Trabiteamer  Klick hier für EMail an  Trabiteamer   Visit Trabiteamer's Homepage!   Eintrag bearbeiten
Es ist definitiv ein SZY - ich hab das Orignal eingescannt

greetinx
Tom

kupy

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geschrieben: 06-10-2003 07:33 EST     Klick hier für Profil von  kupy  Klick hier für EMail an  kupy     Eintrag bearbeiten
Und ich kann keine SZY im Katalog finden, auch nicht in den 80ern. (Ist aber auch nicht so wild, da die Durchbruchspannung völlig als entscheidende Angabe ausreicht.) Wer sagt Dir denn, daß sich der Autor oder Setzer im Buch nicht womöglich vertan hat?
POSTKUGEL

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geschrieben: 23-09-2004 20:49 EST     Klick hier für Profil von  POSTKUGEL  Klick hier für EMail an  POSTKUGEL     Eintrag bearbeiten
Nochmal zurueck zum Thema:

Kann mir jemand sagen, welche Funktion die Anschluesse 11+12 am Hybridschaltkreis haben? Diese sind jeweils an der Basis des zugehoerigen Ensstufentransistors aufgeschalten. Hat das evtl. was mit dem "Softstart" (Pull-Down?) zu tun, denn der Hybridschaltkreis wird ja wohl kaum was zum Basisstrom der Endstufe beitragen?

kupy

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geschrieben: 24-09-2004 07:55 EST     Klick hier für Profil von  kupy  Klick hier für EMail an  kupy     Eintrag bearbeiten
Ich vermute mal, Du vermutest richtig. Den "Softstart" kann man aber beim Nachbau oder der Selbstentwicklung einer Anlage (vgl. Wartburg-E-Zündung, vertrieben von Danzer) getrost weglassen. Und was den Hybridschaltkreis betrifft, glaube ich immernoch, man hätte die Anlage auch einfacher und genauso zuverlässig bauen können...
POSTKUGEL

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geschrieben: 24-09-2004 08:43 EST     Klick hier für Profil von  POSTKUGEL  Klick hier für EMail an  POSTKUGEL     Eintrag bearbeiten
Erstmal Danke!

Es geht mir darum, dass ich meine Kennlinienzuendung so konstruieren will, dass sie in die originale BlackBox der EBZA reinpasst und die originale Leiterplatte einfach ersetzt. Ich ueberlege noch, ob ich die Endstufe der EBZA darauf einfach nachbaue oder eine Alternative verwende.

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