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Autor Thema: Alternative Motoren
pp601fahrer

Beiträge: 40
Registriert am: 08.09.2011


Jeder Wagen hat ne Betriebsanleitung, ich versteh jetzt die Frage nicht.
Hast sogar weniger zum überprüfen am Trabant.

Und nochmal, Bremsen unterliegen dem Fahrstil, der Stecke und dem Wohnort, wie gesagt ca.150000km ohne jegliches Teil an der Bremse zu wechseln, und das nur in der Zeit in Bayern.
Auch wenn es lange Stecken sind, dort in den Bergen bin ich auch gefahren.

Wenn deine Bremsen auch so lange halten, freut's mich für dich. Aber das tun sie ja nicht, mußtest ja bei 150000km mal zwischendurch die Klötzer wechseln.

Und hier nochmal das was du geschrieben hast, mir wurde hier auch schon gesagt ich soll alles nochmal nachlesen bevor ich es poste, macht ihr es bitte auch:

117,- Steuer für meinen F Caravan. Bremsensatz vorn unter 100,-.
Oft tauschen? Alle 150.000km und zwischendurch mal die Klötze. Wie oft muß die Trabantbremse da gemacht werden?
Soll ich das weiter auf unseren Corsa runterbrechen? So mit 67 Euro Steuern und so?

Jetzt schreib mir nicht das die Bremsen vorn unter 100,- für den Corsa waren. Hast du nicht geschrieben.

Allen eine schöne Gute Nacht.

[Bearbeitet von pp601fahrer (17-11-2011 - 12:13)]

zwigge79

Beiträge: 880
Registriert am: 02.02.2004


ebenso wie Toni "hust", auch Alltagsfahrer bin.
Macht den Trabant mal nicht schlechter als er ist.
Die angesprochenen Werkstattkosten würden übrigens bei einem Nichtselbstschrauber auch bei diversen Westblechen anfallen.

Also, selbst ist der Mann.
Wahr ist, Trabantbremsen sind anfällig, nicht von den Belägen her (da kann man mit Scheibenbremsbelägen vorn konkurrieren, ggf. sogar punkten ,-) ), aber seitens der RBZ kann es je nach Einsatzprofil zu Problemen kommen. Wobei da für den Alltagsfahrer die Probleme eher kleiner sind, sofern die RBZ einmal gewissenhaft zusammengesetzt worden sind.
Grundsätzlich bleibt natürlich zu sagen, daß beim Trabant der Wartungsaufwand durch abschmieren etc vielleicht erhöht ist.

Sofern man aber bereit ist diese und bisher noch ungenannte Gegebenheiten zu akzeptieren, einen größeren Teilefundus hat und eine Möglichkeit und Kenntnisse zum Selbermachen sein eigen nennt, kann (fast) nix schiefgehen.

Was mich bei solchen Aufzählungen immer wundert, daß auch Golf&Co nur günstig privat repariert werden können. Die oben angeführten Teile-Preise wirds kaum für Normalkunden geben. So kenn ich das jedenfalls aus meiner Werkstattpraxis. Wer da ankam mit Teilen ausm Netz konnt zusehen, das wurde bei uns nicht eingebaut.

Ums nochmal kurz zusammen zu fassen; ein Trabant für Alltagsfahrer ist nur was für Selbstschrauber mit eigenem Lager, oder man kennt jemanden sehr gut. Bei älteren günstigen Westblechen sind ebenfalls eigene Möglichkeiten und Kenntnisse gefragt,denn auch da gehen durchaus mal nicht nur die Bremsen kaputt. Zum Glück für jede Werkstatt.
Korrosion gilt es bei Ost- und Westautos zu beachten und zu verhindern. Jedoch gibt man meist lieber irgendein Westblech auf, wenn der x-te Schweißflicken nicht mehr hält, als den gehegten Trabant.
Da kommt dann die GR und die ist nicht billig.
Jeder wie er will. Ich nehm den Trabant bin glücklich und mach was dran, wenns sein muß.

pp601fahrer

Beiträge: 40
Registriert am: 08.09.2011


Ich bin gerade dabei mein gesamtest Ersatzteillager und Erstazteilspender zu vernichten d.h. zu verkaufen, da alles nur gebraucht ist und ich vorwiegent schlechte Erfahrungen mir "irgendwelchen Ersatzteilen" gemacht habe, d.h. mal irgendwo zwar funktiontüchtig ausgebaut, aber weiß ich wie lang die Materialien liefen,...
Hab letztens all meine Anlasser die ausgebaut waren, 10 Stück , zu jeweils 5€ verkauft, war ich froh alles los zu sein, hab noch min. 5 Stück in irgendwelchen Ersatzteilträgern verbaut. Kommt nun alles untern Hammer. Einmal was vernünftiges, neues oder regeneriertes als nur gebrauchtest. Mal ehrlich, wann brauch ich 10 Anlasser in einem Leben??? Genauso mit Lichtmaschienen, kommt alles untern Hammer. Alles totet Kapital was warscheinlich zum Großteil eh nicht mehr verbaut wird.
zwigge79

Beiträge: 880
Registriert am: 02.02.2004


Wir waren ja schon etwas off-topic, aber was hat denn das jetzt mit diesem Fred zu tun??
WW Trabi

Beiträge: 1.027
Registriert am: 23.12.2001


Wenn ich so lese, wie vehement Westblechfahren günstig gerechnet wird, überleg ich grad, ob ich meine arg verbrauchte, an Wartungsstau leidente, Alltagstrabantschlampe nicht doch entsorgen sollte.
Was hält mich davon ab, dem Trent folgend, das Vorzeigesonntagsfahrzeug behaltend, auf eine (dem Vernehmen nach)billige 90iger Jahre Blechschlurre umzusteigen?
Nee, es grenzt an Altersstarrsinn, ich mach das nicht, aller ökonomischen Argumente trotzend, die Pappe bleibt mein einziges Fahrzeug (nachdem die Kawa diesjahr nur 2 km gelaufen hat).

Deluxe

Beiträge: 14.007
Registriert am: 13.12.2001


Tja.
Man kann objektive Zahlen hernehmen oder es sich subjektiv schönrechnen.

Und auch Du, mein zweit-treuester Fan, betreibst Deine Pappe nicht als Hobbyeinsteiger ohne Werkzeug, ohne Trabant-Erfahrung, ohne Geld und ohne Ersatzteilfundus.

Und genau diese Kriterien waren es, die der Themenersteller ganz zu Anfang dieses mittlerweile ziemlich unsinnigen Threads mitbrachte.

Man könnte ja wenigstens mal versuchen, sich das Szenarium vorzustellen - auch wenn man, wie WW Trabi, wahrscheinlich so an die 30-35 Jahre Trabanterfahrung mitbringt:

Trabant gekauft - meistens sind gleich zu Anfang ein paar Arbeiten nötig, um das Auto erstmal vernünftig zum Laufen zu bringen.

Kein einziges Teil im Lager - jedes noch so kleine Teil muß online bestellt werden. Also zahlt man obendrein Versandkosten für jeden kleinen Bremsrücksteller. Eine Großlieferung kann man nicht bestellen, weil man nie weiß was als nächstes kommt.
Irgendwann sind die Teile da. Es fehlt aber an Werkzeug. Wie bau ich das Zeug ein? Literatur besorgen, lesen, trotzdem (wie wir alle zu Anfang) erstmal Fehler machen.
Ergebnis:
Der Trabant fährt nicht, sondern er steht. Immer wieder - und obwohl man ihn täglich braucht. Und obwohl man schon vierstellige Beträge investiert hat: Kauf, Zulassung, Steuern, Versicherung und Ersatzteilkäufe.

Man kann jahrzehntelange Schrauber-Erfahrung einfach nicht in wenigen Wochen nachholen oder sich aneignen. Was wir mittlerweile lächelnd mit der linken Hand im Dunkeln reparieren, stellt einen Trabant-Einsteiger teils vor wochenlang anhaltende, fast unlösbare Probleme.
Dann geht's ab in die Werkstatt: zuerst zahlt man mal Arbeitsstunden. Irgendwas um die 50€/h wenn's günstig ist. Fehldiagnosen inbegriffen, Nacharbeit, Mehrfachbesuche sind unvermeidlich.
Während der Werkstattzeiten hat man wieder kein Auto.

Und so geht das weiter, bis man nach geraumer Zeit beschließt: Garage her, Werkzeug her, selber üben, üben, üben, weil man Werkstätten nicht mehr vertraut. Die Kosten explodieren in jede Richtung.

Und dann kommt auch noch irgendwann der Punkt, wo an einer großangelegten GR kein Weg mehr vorbeiführt.
Weil der Trabant ein schlechtes Auto ist???
Keineswegs.
Sondern weil der Trabant mittlerweile ein ur-altes Auto ist und es ihm so geht wie allen anderen Autos auch: nach über 20 Jahren ist das Mindesthaltbarkeitsdatum einfach mal überschritten. Da will/muß neben der Technik auch die Karosse mal instandgesetzt werden. Sonst isses nämlich vorbei mit TÜV und Fahrspaß.
Und dieser Punkt ist bei fast alle Gebraucht-Trabant, die man am Markt so findet, früher oder später erreicht. Aufgrund der mittlerweile vergangenen Jahre eher früher als später...

Ich rate ab.
Unter den im ersten Beitrag dieses Threads beschriebenen Bedingungen rate ich ab.

JL

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Registriert am: 17.05.2001


@pp601fahrer: zu dem Unfallverhalten: wenn ich mit meinem Alltagsauto mit 140km/h einen Unfall habe, sind meine Überlebenschanchen ungleich höher als im Trabi mit 80 km/h. Dazwischen liegen ca. 60 Jahre Entwicklungszeit.
PS: ich bin auch mit meinem 601er 1995 jede Woche nach Bayern gependelt (800km) und durfte relativ oft reparieren, auch mangels meiner Erfahrung damals mit 18 Jahren.
pp601fahrer

Beiträge: 40
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Ich versuch es ein letztest mal! Die anderen KfZ sind auch schon um die 20 Jahre von denen ihr hier redet, Golf 2 mal als Beispiel, glaubt Ihr da kommen keine Arbeiten auf euch zu???
Da ist vielleicht zu Beginn alles repariert, weil man ihn mit Tüv gekauft hat, aber so kann man ne Pappe auch kaufen.

Das beschriebene Szenarium kann ich mir gut vorstellen, aber auch genauso gut mit einem anderen KfZ welches die 20Jahre Marke geknackt hat.
Und unter den genannten Bedingungen, kein Werkzeug, keine Erfahrung,...
Kann man auch da nur abraten, oder sehe ich das falsch.

Man muß sich genauso Bücher holen, bestellt veilleicht mal was falsch, hat so manche Reparaturen noch nie gemacht, wenn sogar noch keine....

Genau das selbe Szenarium wie beim Trabant.
Wo ist da Bitte der Unterschied?

Da bleibt nur eines. Der Student in der Großstadt braucht keine Auto, am besten nen Fahrrad.

@jl

Zum Alltagsauto, vergleichen wir mal die Fahrzeuge. Ich weiß nicht was hier so jeder fährt, aber der Vergleich bezieht sich da auf alte Kleinfahrzeuge, so Corsa, Golf und so, auch um die 20 Jahre alt. Nun hab da mal nen Unfall mit 140kmh.
Ich weiß nicht was dein Alltagsauto davon ist?

[Bearbeitet von pp601fahrer (17-11-2011 - 09:27)]

Deluxe

Beiträge: 14.007
Registriert am: 13.12.2001


quote:
Und unter den genannten Bedingungen, kein Werkzeug, keine Erfahrung,...
Kann man auch da nur abraten, oder sehe ich das falsch.

Ja, das siehst Du völlig falsch. Weil Du mit den genannten Altfahrzeugen einfach in jede Werkstatt gehen kannst und Dir der IIer Golf sofort und ohne Not repariert wird. Beim Trabant funktioniert das nicht, weshalb Du eben selbst das Werkzeug brauchst.

Die Technik des Trabant ist aber eben NICHT nur 20 Jahre alt, sondern entspricht ungefähr dem technischen Stand von 1955.

Also vergleiche nicht mit 20 Jahre alten Westblechen, sondern mit 'nem 50er-Jahre Käfer. Dann kommt man in etwa auf vergleichbare Werte.

Allein die Technik eines Golf II hält hundertfach länger durch als beim Trabant. Motoren laufen bei normaler Wartung locker sechsstellige Kilometer - da hat der Trabant schon die dritte Garnitur Zylinder/Kolben und die zweite Kurbelwelle.

Ganz nebenbei mal zu den Kosten:
Trabant Steuer pro Jahr 152€ bei 0,5l Hubraum.
Für mein 2004er Westblech zahle ich 168€ - bei 2,5l Hubraum.
2 Liter Hubraum kosten mich somit 16€ Mehraufwand...für fünffachen Hub und 6,5fache Leistung. Nur, um es mal ins Verhältnis zu setzen.

Aber das wurde ja alles schon gesagt. Nebenan würde ich diesen Thread jetzt im internen Bereich langsam für die Schließung vorschlagen...

Ansonsten:
Macht mal...

[Bearbeitet von Deluxe (17-11-2011 - 09:36)]

pp601fahrer

Beiträge: 40
Registriert am: 08.09.2011


Ja, lieber schließen, bei diesem Punkt waren wir schon.
Muß jeder selber wissen was er fährt und wofür er bezahlt.
Meine Meinung ist, ehe ich in den 6stelligen Bereich komme, bei 20000km im Jahr, (also 5Jahre fahren) hab ich schon alleine an Steueren und Versicherung so viel gespart, das da ne regenerierte Kurbelwelle für rausspringt. (280€)
Allein nur die Steuern, da reicht's sogar noch für die Reparaturkosten

Und genau das will ich ja mit so nem Vergleich herausfinden. Mir fehlen dazu nur halt Daten von so nem Golf2Diesel der so hoch gelobt wird.
Aber die Unterlagen bekomm ich dann auch noch irgendwo her.

Und was bringt dir der Hubraum?
Oh, schneller an der Ampel, oder schneller irgendwo anders hin, alles nur quatsch mit diesem Hubraumgehabe.
Und die Rede ist hier von alten Autos, nicht von nem 2004er.

Hab mal schnell gerechnet.
Bei 5 Jahren fahren, spare ich Steurlich ca 1040€ mit dem Trabant gegenüber nem Golf2Diesel. Das reicht für die Kolben, Kurbelwelle und möchte meinen sogar die Reparaturkosten. Und das nach 100000km, da muß das beim Trabant noch nicht mal kaputt sein.

[Bearbeitet von pp601fahrer (17-11-2011 - 09:57)]

Butcherbird

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Registriert am: 29.06.2008


Oh, wo haben sie denn Dich 'rausgelassen?

Geh mal bitte zu deinen BA-Kommilitonen und lasse dir den Begriff "Vollkostenrechnung" erklären. Und die wendeste dann mal an.

Emmentreiber

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@das da ne regenerierte Kurbelwelle für rausspringt. (280€)

plus ca. 150€ für eine Zylindergarnitur (die ist dann in der Regel auch breit), plus ca 50€ Kleinteile wie Drehschieber, Federn Dichtmasse, evtl. Simmerringe.

Und als Werkstattrechner, wie Du bist leg ich für eine Regenerierung noch realistische 500€ drauf.

Kommt noch ein und ausbau dazu, ca 350€.

Sind zusammen 1330€

Und ich bin auch ein Trabant-Alltagsfahrer mit einem dieses Jahr erst wieder in dem (fast Werkszustand zurückversetzten) 601S Universal.

Allein dieses Auto hat etwa 3500€ Verschlungen. Und ja, ich fahre ihn als Alltagsauto.

Und ich sehe nicht nur die Kosten für dieses Auto, sondern ich lebe es. Und zwar 20000 km pro Jahr.

Und wenn ich die Kosten für unsere Familienkutsche Dacia Sandero mit LPG dazurechne, muss ich wohl schon ein bischen bekloppt sein, weil der Trabant etwa dreimal soviel kstet wie der Dacia

Gruß Mike

pp601fahrer

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Es geht mir hier um den Vergleich von Fahrzeugen fast des selben Alters.
Der Familien-Dacia von Emmentreiber dürfte wohl die 20Jahre Marke noch nicht erreicht haben, mal sehen ob der überhaupt so alt wird.

Wir sprechen von alten Corsa, Golf und co.

Gut, dein Auto hat dich 3500€ gekostet damit er super in Schuß ist, aber das waar dann wohl einmalig so ne riesen Summe. Was hat dein Dacia neu gekostet?

Und Ihr seit wohl mindestens zwei in der Familie.

Will damit sagen, ich als eine Person fahre doch keine zwei Autos, einen Alltagswagen und nen Trabant. Hallo, da hab ich doch noch mehr KfZ Kosten, muß ja für beide bezahlen.

Warum den Trabant dann nicht gleich als Alltagsauto und ich spare mir den Rest vom anderen Wagen.
Wenn die meisten von euch den Trabant als Zweit- oder Saisonfahrzeug haben, dann bitte.

Nochmals, Vergleich ca. 20Jahre Blechwagen gegen ca 20Jahre Trabant.

Butcherbird

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Nein, es geht hier nicht um den Vergleich mit älteren Blechwagen, sondern um Alternativmotoren im Trabant. Der einzige der hier mit hahnebüchenen Milchmädchenrechnungen versucht die erfahrenen Trabantfahrer davon zu überzeugen, daß es billiger ist einen Trabant im Alltag zu fahren/verschleißen, bist du.

Meinst du etwa wir sind mit dem Kammerbeutel gepudert? Oder denkst Du daß wir keinen Taschenrechner bedienen können?
Versteh mich nicht falsch, Du kannst von mir aus fahren bis Du schwarz wirst und dich selbst täglich davon überzeugen was du doch für ein Fux bist, aber bitte, freu dich im stillen. Dein Gespamme nervt langsam.

Ich sehe, wie mein 80er-Jahre-Blechauto leiden muss, bei 25.000 km im Jahr. Und was für einem Verschleiß die bedeutend höherwertige Technik unterliegt. Und dann kommst du mir und willst mir was vom Pferd erzählen...?

Toni

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Auf den ersten Blick ist ein Blech schon teurer, aber wie siehts denn aus mit alle 5.000km zur durchsicht, statt alle 10.000?

Ölwechselkosten hat man auch, man lässt zwar nichts ab, aber kippt immer noch. Auf 10.000km sinds bei 1/50 und 7l/100km 14Liter Öl! Nen Viertakter braucht, gehen wir mal vom Durchschnitt aus, 3,5 Liter + 1l eventuell mal nachfüllen.

Wie siehts aus mit Fahrwerk? 10 Silentbuchsen aus und einpressen, Federgabel und Laufbolzenbuchsen wechseln, ausreiben,.. Da haste beim Blech schnell mal die Querlenker getauscht. (Du wolltest ja von Werkstatt ausgehen, thema Lohnkosten)

Wechselintervall Getriebeöl beim Blech? Helft mir mal. Trabant alle 3 Jahre, genauso wie Fettwechsel in den Antrieben. Hält sich kaum wer dran, gehört aber auch mit zur Durchsicht.

Wer im Alltag einen OLDTIMER fährt muss sich klar sein, bei 2 linken Pfoten mit 10 Daumen, viel Geld nur in Mechanikerlohn zu investieren. Da können die Teile noch so billig sein..
Wer allerdings alles durch die rosarote Brille sieht..

Übrigens: Den Opel besitze ich nur, ist abgemeldet 100% IFA im Alltag, 100% Zweitakt. Rechnen tu ich nicht, was was kostet.

MasterF

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@ TV P50

Dein Link ist eine Überlegung wert!
Ob ich mich da ran trauen würde?! Sagen wir mal so: Anlesen kann man sich vieles und Freunde hab ich auch noch als Ass im Ärmel.

Hab auch nochmals mit dem Gedanken gespielt, entweder sich einen Motorradmotor oder Quadmotor einzubauen.
Macht aber nicht wirklich Sinn.

Deshalb ist dein Gedankenanstoß wirklich gut.

An die vielen anderen:
Ich danke euch wirklich für euren enthusiasmus, ist auch wirklich interessant euren Gesprächen zu folgen.
Schlagt euch aber bitte nicht die Köppe ein!

Sonst müssen wir am Ende nochmal im pädagogisch Stuhlkreis drüber reden.

Trotzdem viel Spaß

Deluxe

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Das mit dem Fremd-Viertaktmotor für den P601 aus dem Link ist allerdings um einiges aufwendiger, als bei einem Trabant 1.1 den Vergaser gegen eine Einspritzanlage nebst G-Kat zu tauschen. Damit gibts dann nämlich auch schon die grüne Plakette - und die war ja anfangs wohl auch ein Kriterium. Stichwort Großstadt.
MasterF

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Ach Leute ich seh schon das wird nix mehr mit m Trabi.
Vor allem weil mir gerade der P500 so gefällt.

Ich kauf mir n Reitschwein..., da halte ich wenigstens die Kosten so gering wie möglich.

Ich werd das wohl doch erst machen, wenn ich selbst Geld verdiene.

trabi

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Registriert am: 26.12.1999


ohjeohjeohje...

ps: ölwechsel? mein 6 zylinder heizkraftwerk braucht sowas nicht. der verbrennt werksmäßig 1,5 liter auf 1000 km. bevor da das wechselintervall durch ist, ist auch das öl einmal automatisch gewechselt

und seit er den trabi kennt markiert der volvo brav sein revier. lernfähig die schweden.

pps: offtopic? nö. auch nur dünngeschwafel

trabi

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Registriert am: 26.12.1999


ppppps:
@ master f: bis zu deinem "ich bin begeistert" beitrag waren die antworten hier auch wirklich ok
MasterF

Beiträge: 5
Registriert am: 15.11.2011


Danke für die Wertung, darauf hatte ich es angelegt
standard

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Registriert am: 26.01.2002


Das geht ja ab hier...
Schon interessant, wie sehr der (unser!) Trabant hierbei doch - vmtl. völlig unbeabsichtigt - schlecht geredet wird. Da staunt man doch ein wenig...
Wobei natürlich klar ist, daß es eigentl. gar nicht um/gegen das Auto selbst, sondern um dessen Eignung als EINSTEIGERfzg. für den unbedarften Unschrauber geht. Dieser Zug ist seit ca. 10 Jahren vmtl. auf und davon (seidem Verwerter quasi kaum noch etwas verwertbares zum Ausschlachten anzubieten haben und die Teilepreise `abgegangen´ sind.
Ansonsten halte ich´s - als ebenfalls Alltagsfahrer (allerdings als einer ohne astronomische km-Zahlen) - eher mit Zwigge 79´s Aussagen. Und damit, daß man sich auch mit einem 2er Golf oder 3er Polo, Fieste oder Corsa in jener 20+ -Alterskategorie mächtig gewaltig ins Knie f..... kann. Ein Umstand, der hier m.E. auch etwas "schöngerechnet" wurde.
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