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Autor Thema: Bestandszahlen
Andre

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Blödsinn
Deluxe

Beiträge: 14.007
Registriert am: 13.12.2001


Passender wäre dann ja wohl "DM" gewesen...
standard

Beiträge: 19.357
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Ich kannte ein definitives Genex-Auto mit "DV"...Es ist zum Piepen, welche Mysterien den Genex-Fahrzeugen immer wieder angedichtet werden - i.d.R. waren das völlig normale "Stino-Autos", die halt nur ganz fix geliefert wurden...gg. harte DM, versteht sich.
@Andre: Unbestritten, daß die Dunkelziffer der nicht mehr bzw. noch nicht wieder zugelassenen Fzge. nicht von Pappe ist (auch, wenn´s um "Pappen" geht ).
Icke

Beiträge: 2.749
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Ich danke euch!
kat

Beiträge: 1.194
Registriert am: 25.11.2004


Einige Bekannte hatten DY an ihrem Genex-Auto, als sonst eigentlich schon P-Nummern vergeben wurden. Laut Kennzeichenbuch waren diese Buchstaben aber auch für Stadt/Kreis Potsdam vorgesehen.

Ich denke daher, daß die Behauptung mit den abweichenden Nummern so falsch nicht ist (zumindest für die späten 80er Jahre).

[Bearbeitet von kat (05-03-2005 - 13:30)]

Deluxe

Beiträge: 14.007
Registriert am: 13.12.2001


@kat:
Nun dichte mal nicht noch mehr Märchen dazu, als es sowieso schon gibt...

Die Genexautos wurden von Westdeutschen in Westgeld bezahlt, dann in der DDR ausgeliefert und in den Bezirken ganz normal zugelassen, in die sie geliefert wurden!
Was meint Ihr - wer hätte ein Interesse daran gehabt, diese Fahrzeuge gesondert zu nummerieren? Was hätte das gebracht? NICHTS!!!!
Und was hätte ein Bürger des Bezirkes Suhl, an dessen Auto ein "O" gehörte, mit einem Potsdamer "D" oder "P" anfangen sollen???

Und nun hört endlich damit auf, Mythen zu basteln, wo keine sind und nie welche waren...

Übrigens: "als schon "P" verwendet wurde...":
Bei uns wurde Ende der 80er auch überwiegend das "T" verwendet. Und zwar in Dreierfolge. Trotzdem gab es auch Spätchziger mit "X" - und ebenfalls drei Buchstaben-drei-Zahlen-Folge.

[Bearbeitet von Deluxe (05-03-2005 - 13:48)]

Kjeld

Beiträge: 228
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Also, bei uns im Ex-Bezirk Gera hatten viele PKW-Genex-Autos die Kombination "NN", sonst blieb diese Buchstabenfolge eher Bussen und LKW vom VEB Kraftverkehr vorbehalten. Etwas auffällig wars schon, vielleicht ist es noch etwas mehr als Mythos...
601 Uncrowned

Beiträge: 4.632
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_Kann_ aber auch sehr wahrscheinlich Zufall gewesen sein. Von unseren Familienfahrzeugen ist zu berichten:

Der zwei Jahre alte, gebraucht erworbene Genex-Wartburg hatte "IRS" auf der Kennzeichentafel zu stehen; 1988/89 verwendeten die damaligen Zulassungsbehörden ISn-IXn, zuletzt 90 sogar noch IYn, z.T. schon auf westlichen Tafeln geprägt, nicht mehr geklebt. (wohlbemerkt, alles moderne dreistellige Buchstabenkombinationen)

Unser Trabant von 1989 bekam IB ohne dritten Buchstaben. Ganz normaler Neuwagen. Kein Neuaufbau. Kein Genex. Kein Verdächtiger in der Familie (behaupte ich jetzt mal ).

charlie601

Beiträge: 944
Registriert am: 17.09.2003


Original @deli: "Die Genexautos wurden von Westdeutschen in Westgeld bezahlt, dann in der DDR ausgeliefert und in den Bezirken ganz normal zugelassen, in die sie geliefert wurden!
Was meint Ihr - wer hätte ein Interesse daran gehabt ..."

Davon abgesehen, das es hier viele Genexerfahrungen gab/gibt(?). Dem Deli stimme ich voll zu.

Zu den Kennzeichentafeln noch folgende Bemerkung. Ab der Währungsunion, im Sommer 1990, gab es bei uns (DD und FTL) nur noch westdeutsche DIN-Kennzeichentafeln mit Prägebuchstaben und -ziffern, ausschließlich auch für rein ostdeutsche Kennzeichen nach DDR-System.


kat

Beiträge: 1.194
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@Deluxe

Es sind keine Märchen, sondern halt nur so Beobachtungen, die man als aufmerksamer DDR-Bürger gemacht hat. Und es fällt dann schon auf, wenn Genex-Autos Nummern bekommen, die man eher in die 60er Jahre einordnet als in die 80er. "Als P schon vergeben wurde..." ist natürlich nicht ganz korrekt, damals gab es auch schon 3 Buchstaben (DPA ...).

Ob es generell so war oder nur Zufall, kann ich aber auch nicht sagen. Aber offensichtlich bin ich nicht der einzige, der damals sowas festgestellt hat.

[Bearbeitet von kat (06-03-2005 - 11:35)]

standard

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Die Erklärung für die Uralt-Nr. ist vermutlich ganz einfach und simpel: irgend ein Dino-Saurier á la F9 oder F 8 oder (sehr wahrscheinlich) P70 wird in die ewigen Jagdgründe eingegangen sein (solche Autos landeten auch zu Ostzeiten schonmal auf´m Schrott) und sein Kennzeichen wurde nach einer gewissen Zeit halt wieder vergeben - was ja auch heute nach einer 1/4-jährigen Sperrfrist noch so üblich ist.
Es dürfte nebenbei auch kaum einen Genex-Beschenkten gegeben haben, der mit seinem Lottogewinn-artigen Glück auch noch via Kennzeichen hätte öffentlich angeben und erkennbar sein wollen. Auch damals gab es schon allerhand neidische Leutz...

[Bearbeitet von standard (07-03-2005 - 14:01)]

das moss

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genau die Diskussion hatten wir am WE auch..... zumal innerhalb der Bezirke die Kreise auch entsprechende "Kontingente" hatten......
kat

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"Es dürfte nebenbei auch kaum einen Genex-Beschenkten gegeben haben, der mit seinem Lottogewinn-artigen Glück auch noch via Kennzeichen hätte öffentlich angeben und erkennbar sein wollen. Auch damals gab es schon allerhand neidische Leutz... "

Öffentlich angeben wäre sowieso nicht gegangen, da diesbezüglich nie etwas publiziert wurde.

Aus meiner Sicht würde vielleicht eine Zeitzeugen-Befragung damals aktiver helfen (IFA-Vertrieb, VPKA, vielleicht auch MfS). Dann könnte man wenigsten für den jeweiligen Kreis/Bezirk eine Aussage bekommen.

Deluxe

Beiträge: 14.007
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Naja, aber auch auf Zeitzeugen kann man sich nicht wirklich verlassen. Siehe das Interview in der vorletzten ST, wo immerhin der ehem. Direktor des IFA-Vertriebs KMSt einen Berg Märchen erzählt hat...
das moss

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der durfte sich dabei aber auch öffentlich produzieren......

im kleinen Kreise wird da eher Tacheles geredet....

POSTKUGEL

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Uebrigens war Genex nicht gleich Genex, sondern es gab da 2 Arten:

Zum einen "Westgenex": Die Waren wurden tatsaechlich mit "harter" Waehrung bezahlt.

Daneben hatten einige "privilegierte" Leute, z.B. die Arbeiter an der Druschba-Trasse, die Moeglichkeit, einen gewissen Tagessatz in Rubel auf ein Genex-Konto einzuzahlen. Dafuer konnte man dann in der DDR bevorzugt aus einem gegenueber dem "Westgenex" etwas eingeschraenkten Sortimen einkaufen. Das Vorgaengerfahrzeug meines 601K war uebrigens ein solches "Rubel-Genex-Fahrzeug". Geliefert wurde es 1978 mit einer Wartezeit von gerade mal einem halben Jahr.

Und als Nummernschild gab's auch nur ein Stino-Kennzeichen.

Christian K

Beiträge: 3.150
Registriert am: 27.04.2004


Heute in der Lausitzer Rundschau:

Im Landkreis Dahme-Spreewald (Lübben, Luckau und Königs Wusterhausen) sind 563 Trabanten zugelassen, einer davon ist meiner und 146 Wartburgs. Desweiteren fahren noch insgesamt 1381 W50 und Multicar, was allerdings auch damit zusammenhängt, das der Multicar noch gebaut wird.

standard

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@kat: "Öffentlich angeben" wäre sehr wohl gegangen, denn auch ohne "offiz. Publikation" wußte fast jeder, daß es Genex und dort gg. harte Währung fix neue Autos gab. Nur hielt eben nahezu jeder Genex-Beschenkte die Herkunft seines Autos möglichst geheim, um eben keinen Neid zu erregen.
kat

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Ja, bloß so wie wir uns heute streiten - anders war es damals auch nicht. DY konnte ein Genex-Fahrzeug sein (in den mir bekannten Fällen war es so), mußte aber nicht (das behaupte ich jetzt mal). Damit waren allg. Rückschlüsse wohl generell nicht möglich.
Leider weiß ich jetzt nicht mehr, was für Nummern die offiziellen Westwagen (Volvo 244DLS, Golf 1, Mazda 323, Peugeot 305, Citroen GSA) hatten. IMHO fielen sie auch aus der Reihe, ebenso wie die Golf 2 (war wohl generell Genex), Citroen BX oder die Intershop-Fahrzeuge (Fiat, Renault, BMW - gabs wohl auch über Genex).
wilhelminus

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Was es nicht alles gegeben haben soll...
standard

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Im Intershop hab ich immer nur Matchbox gesehen...
Bei uns im Ort liefen ein Volvo und eine Citrone - beide mit normal fortlaufenden, 3-buchstabigen Kennzeichen.
P.S.: Der (weiße) Volvo steht noch immer gut gepflegt und erhalten, sowie fahrbereit in der Garage der erstbesitzenden Familie.

[Bearbeitet von standard (09-03-2005 - 18:04)]

kat

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Da warst Du nicht in Berlin in der Friedrichstraße (um die Ecke war damals die amerikan. Botschaft). Es war auf dem Dach des Parkhauses vom Metropol (oder wie das hieß). Wenn Du dort oben aus der Tür kamst, standen die Fiat und BMW, im Schaufenster war ein japanisches Motorrad (so 600 ccm). Ich hab dort öfter geparkt, und jedesmal gings erst mal nach oben "in den Westen".
standard

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Wie auch immer - wer aber damals hartes Westgeld für einen italienischen Schnellroster (womögl. einen Uno) investiert hat, muß schon relativ krank gewesen sein!
Christian K

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@kat: Daran erinnere ich mich auch noch!

Und in irgendeiner Kaufhalle in Berlin stand im Kassenbereich ein nagelneuer Trabant rum - wie zum mitnehmen

das moss

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ich bin früher mit großen Augen durch die Hauptstadt gelaufen... Kakao in Tetrapaks, Joghurt in Rahmbutterschalen, ..... und vieles mehr..... mein Vater war wohl eher E-Teil-fixiert...

[Bearbeitet von das moss (09-03-2005 - 19:55)]

heckman

Beiträge: 8.322
Registriert am: 06.02.2005


Genau wie meiner.
Bis Leipzig gefahren um ne Austauschkurbelwelle zu bekommen...
Ich hab aber dann die gesammelten Werke samt Familienwagen geerbt (nun fährt er den 3. Golf seit der Wende...)
Beppo

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Registriert am: 01.10.2000


Zum Thema Bestandszahlen habe ich grade folgendes auf "Landeswelle Thüringen gehört:
quote:
Die Zulassungsstelle Gotha zieht Halbjahresbilanz - DDR-Autos erfreuen sich zunehmender Beliebtheit
Zur Zeit sind im Landkreis Gotha 460 Trabi´s zugelassen, das sind 136 mehr als im Jahre 2003, außerdem sind 155 Wartburg zugelassen, das entspricht fast dem doppelten gegenüber 2003. Barkas gibt es aber nur noch 4 zugelassene.

Na sieh mal einer an.

Bandy

Beiträge: 83
Registriert am: 22.06.2004


Hab die aktuellen Zahlen für den Landkreis Stollberg (Sachsen, Erzgebirge):
Von den 47506 zugelassenen Kfz sind laut Freie Presse vom 25.7.05
69 Trabant
126 Wartburg
24 Barkas
17 Robur
4 Multicar
422 IFA Fahrzeuge (denk mal W50 und L60)
dabei.

Beppo

Beiträge: 12.828
Registriert am: 01.10.2000


Da ich grad im Urlaub weile, konnte ich diese Zahlen natürlich nicht lesen, meine Freie Presse liegt zu Hause

Aber da steht sicher 690 Trabant drin oder ? Weil 69 ist ein bissel wenig, vor allem im Vergleich zu Wartburg.
Wie dem auch sei, 3 Trabi´s und 1 Wartburg von den genannten gehören zu mir

STONES

Beiträge: 434
Registriert am: 23.07.2004


...so so! ich habe allerdings in meinem urlaub auf ostmobil-sichtungen fast ganz verzichten müssen

war in rothenburg/OL (NOL, bei meiner schwester. mein schwager hatte uns zum oldtimer-motorradtreffen eingeladen,bei dem er selber mitorganisator war/ist. noch vor einigen jahren konnte man dort wunderschöne trabanten sehen!!! verspoilert,poliert...
der dort ansässige trabantclub konnte mir sogar mal(mit hilfe durch meinen schwager) bei einem getriebeproblem behilflich sein! als ich jedoch diesmal dort war...
bis auf eine saumässige schwalbe und ein-zwei abgerissenen S 50,nichts! und die sah ich auch nur,weil die beim treffen geholfen haben.
ach doch,einen gab es da. ein schöner dunkelblauer 601 mit dezenter verspoilerung.

schade eigendlich...

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