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  Wie lange soll das noch gutgehen, oder geht die BRD den Bach runter???

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Author Thema:   Wie lange soll das noch gutgehen, oder geht die BRD den Bach runter???
standard

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geschrieben: 19-03-2010 00:43 EST     Klick hier für Profil von  standard  Klick hier für EMail an  standard     Eintrag bearbeiten
"Brot und Spiele"... - vielleicht trifft das ja eher der berüchtigte Vergleich mit "spätrömischer Dekandenz"?

P.S.: Es gibt durchaus auch zu normalen Tageszeiten die Möglichkeit, etwas nicht zwangsläufig Verblödendes - womöglich sogar etwas schlauer machendes im TV-Programm aufzuspüren. Allerdings wird das bei den Privaten eher schwierig...(schon sind wir wieder beim Thema aus dem Nachbarfred... )

[Bearbeitet von standard (19-03-2010 - 12:43)]

standard

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geschrieben: 28-04-2010 19:51 EST     Klick hier für Profil von  standard  Klick hier für EMail an  standard     Eintrag bearbeiten
So, nun ist´s also soweit: nach der offiziellen Staatspleite Griechenlands bricht nun als nächstes Portugal zusammen. Ausnahmen oder Dominoeffekt - nur die Spitze des Eisberges
Der T€uro fällt, die Börsen schwächeln (wiedermal...) - was kommt als nächstes?
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11787933/5934832/Europas-Boersen-schwach-Weiter-im-Griff-der-Griechenland.html

[Bearbeitet von standard (28-04-2010 - 19:51)]

Deluxe

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geschrieben: 28-04-2010 20:00 EST     Klick hier für Profil von  Deluxe  Klick hier für EMail an  Deluxe   Visit Deluxe's Homepage!   Eintrag bearbeiten
Als nächstes kommt das, wofür der €uro einst erdacht wurde:

Geldentwertung und damit Sanierung der europäischen Staatshaushalte, die mit dem Begriff SchuldenhalDe wohl besser umschrieben wären.

standard

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geschrieben: 28-04-2010 22:15 EST     Klick hier für Profil von  standard  Klick hier für EMail an  standard     Eintrag bearbeiten
Möglich....Und wer - wenn, dann - in die Röhre gucken wird dabei, ist ggf. auch schon absehbar...
Deluxe

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geschrieben: 29-04-2010 06:59 EST     Klick hier für Profil von  Deluxe  Klick hier für EMail an  Deluxe   Visit Deluxe's Homepage!   Eintrag bearbeiten
Sparer sowieso, gleich danach die Mieter, Pächter usw., denen im Zweifel der Saft fürs Dach überm Kopf ausgeht.

Am besten haben es Leute mit eigenem Grund/Boden/Haus o.ä. und OHNE Erspartes. Denen wird nix entwertet und zumindest ein ungeheiztes Heim ist ihnen auch relativ sicher.

Relativ eben...
...denn noch besser ist es, einen Berg Schulden zu haben, der dank Inflation ratzfatz dahinschwindet.
Womit wir wieder bei den Staatsfinanzen wären.

[Bearbeitet von Deluxe (29-04-2010 - 06:59)]

POSTKUGEL

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geschrieben: 29-04-2010 09:28 EST     Klick hier für Profil von  POSTKUGEL  Klick hier für EMail an  POSTKUGEL   Visit POSTKUGEL's Homepage!   Eintrag bearbeiten
Gestern stand in derr Zeit, der Euro sei auf ein Rekordtief gefallen. Im ersten Augenblick war ich von der Aussage etwas ueberrascht, denn schliesslich stand der Euro ja schonmal bei 0,95 US$.

Dann viel mir jedoch ein, dass ja der $ ebenfalls eine Inflationswaehrung ist. Habe dann mal auf den Schweizer Franken geschaut und siehe da: Der Euro hat mit 1,43 CHF tatsaechlich ein Rekordtief erreicht (am Anfang lag er bei rd. 1,60).

Folglich wird man aufpassen muessen, die Euro-Inflation (die ja bereits seit geraumer Zeit im Gange ist) nicht mit dem falschen Maßstab zu messen, wenngleich man das von Regierungsseite "offiziell" natuerlich tun wird...

Ob man als "Besitzer von Schulden" tatsaechlich zu den Inflationsgewinnern gehoert, ist noch nicht ausgemacht. Als Selbstaendiger vielleicht, aber wer sein Geld - sei es nun als Sozialhilfe-, Renten- oder Gehaltsempfaenger - aus den oeffentlichen Haushalt bezieht, kann eigentlich nur Nachteile erwarten. Denn waehrend der Handwerker seinen Stundensatz relativ flott an die Gegebenheiten anpassen kann, muss der Gehaltsempfaenger immer darauf warten, dass ein Tarifvertrag auslaeuft. 1921-23 hatten die Angestellten, Rentner und Beamten genau aus diesem Grund kein rosiges Dasein und eine entsprechende Selbstmordrate. Das ging bisweilen soweit, dass die Leute dem Pfarrer Sonntags was zu Beissen mit in die Kirche gebracht haben...

Um die damaligen Zusammenhaenge etwas genauer zu verstehen, sei hier die Lektuere von Remarques "Der Schwarze Obelisk" empfohlen.

[Bearbeitet von POSTKUGEL (29-04-2010 - 09:28)]

phi

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geschrieben: 29-04-2010 09:42 EST     Klick hier für Profil von  phi  Klick hier für EMail an  phi     Eintrag bearbeiten
@ Postkugel: Anfangs war er zwar schon bei 1.60, allerdings ist er bei der Einführung 2002 schon auf ca. 1.47 gesunken. Dann war ca. 1 Jahr das gleiche Niveau, bis er zum Höhenflug auf ca. 1.67 ansetzte.
standard

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geschrieben: 29-04-2010 21:46 EST     Klick hier für Profil von  standard  Klick hier für EMail an  standard     Eintrag bearbeiten
Spanien wackelt inzw. auch, unter anderem...:
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11788632/444233/Welchen-Euro-Laendern-droht-auch-eine-Schuldenkrise.html
kat

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geschrieben: 29-04-2010 21:50 EST     Klick hier für Profil von  kat  Klick hier für EMail an  kat     Eintrag bearbeiten
Na wenn Du nicht gerade spanische Staatsanleihen hast, kann es Dir doch egal sein
Hegautrabi

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geschrieben: 29-04-2010 21:52 EST     Klick hier für Profil von  Hegautrabi  Klick hier für EMail an  Hegautrabi     Eintrag bearbeiten
Gestern im Fernsehen gelernt: die Pig-Staaten.
Portugal, Italien, Irland und Griechenland.
standard

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geschrieben: 29-04-2010 21:53 EST     Klick hier für Profil von  standard  Klick hier für EMail an  standard     Eintrag bearbeiten
@kat: Was ich - zumindest mittelfristig - arg zu bezweifeln wage! Ein Bisschen über den eigenen Tellerrrand sollte man durchaus hinausblicken...
Wenn der T€uro inflationär den Bach runterrauschen sollte, wird es wohl uns alle betreffen...

[Bearbeitet von standard (29-04-2010 - 21:53)]

kat

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geschrieben: 30-04-2010 08:00 EST     Klick hier für Profil von  kat  Klick hier für EMail an  kat     Eintrag bearbeiten
Ich wüßte nicht, warum die Insolvenz eines Staates oder mehrerer Staaten) bei uns eine Inflation hervorrufen sollte. Wenn der Euro gegenüber dem Dollar abgewertet ist, hilft das vor allem der exportierenden Industrie. Ein Kurs von 1,60$ pro Euro wäre dauerhaft nicht gut gewesen, auch wenn das Benzin jetzt wieder etwas teurer ist (aber immer noch billiger als zu DDR-Zeiten, wenn man nur auf die Ziffern schaut).
Dr Quincy

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geschrieben: 30-04-2010 08:53 EST     Klick hier für Profil von  Dr Quincy  Klick hier für EMail an  Dr Quincy     Eintrag bearbeiten
Siehe deutsches Reich nach dem ersten Weltkrieg. Papiermarkinflation und dadurch weitreichende Entschuldung des Deutschen Reiches bis zur Rentenmark.
Diesmal haben aber viele Staaten eine Währung. Der Euro hat in Spanien und Griechenland den selben Wert wie in Deutschland.
Deluxe

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geschrieben: 30-04-2010 09:20 EST     Klick hier für Profil von  Deluxe  Klick hier für EMail an  Deluxe   Visit Deluxe's Homepage!   Eintrag bearbeiten
Diesmal haben aber viele Staaten auch viele Schulden...
Dr Quincy

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geschrieben: 30-04-2010 14:04 EST     Klick hier für Profil von  Dr Quincy  Klick hier für EMail an  Dr Quincy     Eintrag bearbeiten
Aber welcher Staat hat die nicht? Gerade in Europa und Amerika sind ja fast alle überschuldet.
standard

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geschrieben: 30-04-2010 19:47 EST     Klick hier für Profil von  standard  Klick hier für EMail an  standard     Eintrag bearbeiten
Eben! Und WIR/unser Staat eben auch nicht zu knapp (in der Presse stand kürzlich etwas von "1800 Milliarden" - um die quasi unbegreifbare Summe mal wenigstens etwas deutlicher zu machen, die wir - ständig anwachsend - vor uns her schieben). Drum erscheint diese "Entschuldung via Inflation" als eine immer weniger unwahrscheinliche Option - für Otto Normalsparer die denkbar schlechteste...
"Die Insolvenz eines oder mehrerer Euro-Staaten" wird uns über kurz oder lang sehr wohl auf die Füße fallen, nicht nur in Sachen dadurch (definitiv) angeheizter Inflation.
standard

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geschrieben: 05-05-2010 23:24 EST     Klick hier für Profil von  standard  Klick hier für EMail an  standard     Eintrag bearbeiten
In Griechenland ist mittlerweile die Stimmung nicht nur gekippt, die Lage ist mit bisher 3 Toten äußerst gewaltsam eskaliert. Man fragt sich nunmehr unweigerlich, ob wir unsere vielen Milliarden nicht doch in ein Faß ohne Boden pumpen
Wenn, dann hätte wohl vor einigen Wo schon beherzt eingegriffen und geholfen werden müssen - was die typisch zögerlich-unentschlossene Merkelpolitik nicht zustande gebracht hat. Jetzt ist es vermutlich längst zu spät, fürchte ich...

[Bearbeitet von standard (05-05-2010 - 23:24)]

wilhelminus

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geschrieben: 06-05-2010 10:52 EST     Klick hier für Profil von  wilhelminus  Klick hier für EMail an  wilhelminus     Eintrag bearbeiten
Zu dem, was weiter oben gesagt wurde:

… Inflation würde Schulden „auffressen“? … na, ich weiß nicht, auf dem Papier vielleicht, aber in der realen Welt?
…ob sich einige Inkassobüros (die mit den stiernackigen Sachbearbeitern) mit einem druckfrischen Milliarden-Euro-Schein abspeisen ließen, mit dem ich grinsend herumwedeln würde, um meine Schulden zu begleichen…

standard

Einträge: 12993
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geschrieben: 06-05-2010 18:31 EST     Klick hier für Profil von  standard  Klick hier für EMail an  standard     Eintrag bearbeiten
Müßten sie wohl - weil 10000 € Schulden eben auch bei (Hyper)Inflation 10000 € Schulden bleiben - auch, wenn sie eben inflationsbedingt nur noch die Kaufkraft von 5000, 1000 oder nur 100 €uronen haben sollten.
Das ist ja gerade der "Trick"...
pwb601

Einträge: 3813
Registriert am: 07-10-2001

geschrieben: 06-05-2010 19:58 EST     Klick hier für Profil von  pwb601  Klick hier für EMail an  pwb601     Eintrag bearbeiten
Man hat aber sicher auch aus '23 gelernt ... Staatsschulden kann man leicht rechtzeitig zu einem bestimmten Zeitpunkt bzw. "Währungswert" festmachen, so daß man den inflationsbedingten Verfall wieder rausrechnen kann ... ob das wirklich so gehandhabt, sprich vertraglich mit festgelegt wird, weiß ich nicht, wäre aber sehr einfach. Vermutlich dringen solche Einzelheiten aber eher selten in die Öffentlichkeit...
kat

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Registriert am: 25-11-2004

geschrieben: 06-05-2010 22:27 EST     Klick hier für Profil von  kat  Klick hier für EMail an  kat     Eintrag bearbeiten
Es scheinen nicht alle an die Domino-Theorie zu glauben: http://www.faz.net/s/Rub3ADB8A210E754E748F42960CC7349BDF/Doc~EFE871A63E319406B8380D8ED0DD9AE6E~ATpl~Ecommon~Scontent~Atype~Econtra.html#ProContraArea
Dr Quincy

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geschrieben: 07-05-2010 14:40 EST     Klick hier für Profil von  Dr Quincy  Klick hier für EMail an  Dr Quincy     Eintrag bearbeiten
Das Deutschland auch "im Kleinen" untergeht, wurde mir in den letzten Tagen bewiesen.

Ich habe mich Ende April bei der Post beworben, nachdem ich jetzt nach meiner Ausbildung mit einer gut abgeschlossenen IT-Ausbildung 10 Monate ohne Arbeit bin.

Die Post bietet im Rahmen einer Einarbeitung an, dass 14 Tage lang angelernt wird, was die Routen, die Zustellungsarten, die Bedienung der Handscanner, Rücksendungen,... angeht.
Dafür werden bei der Agentur für Armut 2 Formulare ausgegeben, die von der Post ausgefüllt an das Amt gehen.
Ich bin aber bei der DRV Schund und da werden diese Formulare mir gegenüber wegen "nicht leidensgerechtem Arbeitsumfeld" verwehrt.
Nähere Begründung: Außendienst!

Die Arbeitsstelle, die mir relativ sicher war, ist in Gefahr.
Stattdessen soll ich zu einer sinnlosen Maßnahme, bei der den Leuten die Grundlagen der Computertechnik näher gebracht werden. Das heißt, Word, Excel und Internetbedienung!
Ein Bewerbungskurs findet da auch noch statt. Vermittlungschancen: 50% in 2008!

Soll heißen, statt einer sicheren Arbeitsstelle werde ich in irgend eine sinnlose Maßnahme gehen und auf eine sichere und gut bezahlte Arbeit verzichten.

Das ich gegen diese Scheiße nicht klagen kann, hat sich die DRV Schund rechtlich abgesichert.
Der Grund für die Ablehnung ist ein Gutachten von 2006. Die meisten Gutachten, die der DRV Schund vorgelegt werden und älter als 12 Monate sind, werden im Regelfall als veraltet abgelehnt.

Man kann sich also um Arbeit kümmern, bekommt auch welche und darf sie nicht annehmen.
Ich war froh, überhaupt was zu haben, nachdem ich jetzt 10 Monate ohne jegliche Berufserfahrung mit einem GdB von 50% und mit 28 über fünf Jahre aus dem Berufsleben raus dastehe.

Ich soll am Montag diesen sinnlosen Scheiß anfangen. Allerdings sehe ich nicht ein, warum ich die Zeit, in der ich mich reell um ein gutes Arbeitsverhältnis kümmern könnte, mit dem Scheiß vergeuden sollte.

POSTKUGEL

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geschrieben: 08-05-2010 19:30 EST     Klick hier für Profil von  POSTKUGEL  Klick hier für EMail an  POSTKUGEL   Visit POSTKUGEL's Homepage!   Eintrag bearbeiten
Kann ich gut verstehen. 1991 durfte ich auch eine "Orientierungsmassnahme 41a" besuchen, obwohl ich ab Herbst einen Studienplatz hatte. Egal, wenns dafuer Geld gibt und die Statistiker freut.

Aber weshalb muss denn die Post irgendwelche Zettel fuer's "Amt" ausfuelllen?

Wenn es sich um eine normale Arbeitsstelle handelt, dann wird ein stinknormaler Arbeitsvertrag gemacht, beim "Amt" abgemeldet und gut. Oder ist es eine subventionierte Arbeitsstelle? Dann ist deren Wert und Dauerhaftigkeit allerdings genauso fraglich, wie irgendwelche dollen "Massnahmen a'la 41a". INsofern lohnt die Aufregung nicht.

Dr Quincy

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geschrieben: 10-05-2010 08:53 EST     Klick hier für Profil von  Dr Quincy  Klick hier für EMail an  Dr Quincy     Eintrag bearbeiten
Es geht um eine Schulung, die die Post vorher durchführt und die wird idR vom Arbeitsamt anstandslos übernommen.
Da ich aber vermittlungstechnisch bei der DRV Sch... Bund bin (med. Reha), gibts aus der Zeit in der ich gerade von 0 angefangen hatte, wieder fit zu werden ein Gutachten, was eben besagt: Nicht geeignet für Außendienst und Publikumsverkehr.
Deluxe

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geschrieben: 10-05-2010 09:22 EST     Klick hier für Profil von  Deluxe  Klick hier für EMail an  Deluxe   Visit Deluxe's Homepage!   Eintrag bearbeiten
Ich hab auch mal ein Bewerbertraining machen dürfen...zum Glück nur eine Woche lang.

War schon interessant...der ganze Raum voller Haupt- und Hilfsschüler. Das ging 'runter bis Abschluß Klasse 6 aus DDR-Zeiten.
Und ich mit 'nem ziemlich druckfrischen Diplomzeugnis in der Mappe. War schon Klasse...

Dr Quincy

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geschrieben: 10-05-2010 16:13 EST     Klick hier für Profil von  Dr Quincy  Klick hier für EMail an  Dr Quincy     Eintrag bearbeiten
Oh Sch... das kann ich jetzt auch nachvollziehen. Ich sitz in einer kleinen Gruppe. 2 haben Ahnung von dem, was da passiert. Einer bin ich.
Das ganze geht ein halbes Jahr und danach eine Vermittlungschance von stolzen 50% lt. der 2008er Statistik.
Bei der Post hätte ich nach der postinternen Schulung von 14 Tagen nen guten Job nahezu sicher.
Mir sind eh fast die Tränen gekommen wie unmotiviert und langweilig das da abgeht. Ich habe IT-Systemkaufmann gelernt und die fangen mit den Grundlagen von MS-Excel an.
Was soll ich da eigentlich?
Deluxe

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geschrieben: 10-05-2010 16:19 EST     Klick hier für Profil von  Deluxe  Klick hier für EMail an  Deluxe   Visit Deluxe's Homepage!   Eintrag bearbeiten
An Deiner Stelle würde ich mit der Geschäftsleitung der zuständigen Behörde (ARGE oder Bundesagentur) Kontakt aufnehmen. Schriftlich zu Händen des Geschäftsführers - dann dürfen es die unteren Chargen nicht öffnen, sondern es geht direkt ins Büro des Leiters.

Denn:
Ein halbes Jahr ist zuviel, um es auf einer Backe und mit 'nem Lächeln abzusitzen. Vor allem dann, wenn Dir ein ordentlicher Job deswegen durch die Lappen geht.
Aber auch NUR dann...

POSTKUGEL

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geschrieben: 10-05-2010 16:54 EST     Klick hier für Profil von  POSTKUGEL  Klick hier für EMail an  POSTKUGEL   Visit POSTKUGEL's Homepage!   Eintrag bearbeiten
Wobei ich immer noch nicht verstehen kann, weshalb die Vergabe einer Arbeitsstelle bei einem Privatunternehmen von der Sozialisation der entstehenden Einarbeitungskosten abhaengen soll. Ich sehe da eher die Post in der Pflicht, weniger "das Amt".

Und wenn es wirklich daran scheitern sollte, darf man sich berechtigt die Frage stellen, wie serioes das Stellenangebot der Post wirklich war.

Meine Empfehlung: Die Kostenuebernahmesituation mit dem Amt auf schriftlichem Wege klaeren und anschl. die Post darauf hinweisen, dass sie als zukuenftiger Arbeitgeber ggf. selbst die Kosten uebernehmen muss. Sollte es auf Seiten der Post wirklich daran scheitern - so kann man auf die Arbeitsstelle mit ruhigem Gewissen verzichten. Denn schliesslich sieht man auch am "Einstellungsgebaren", was dem zukuenftigen AG ein Mitarbeiter wirklich wert ist. Und die Nichtuebernahme von EInarbeitungskosten geht da schon unter die Guertellinie - meine Meinung!

[Bearbeitet von POSTKUGEL (10-05-2010 - 16:54)]

Dr Quincy

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geschrieben: 10-05-2010 17:31 EST     Klick hier für Profil von  Dr Quincy  Klick hier für EMail an  Dr Quincy     Eintrag bearbeiten
Habe ich als med. Reha eine andere Chance als mich dann 10 Monate nach Ausbildungsende an den letzten Strohhalm zu klammern?
Ich lebe im Pirnesier-Landkreis. Auf 1000 Arbeitnehmer kommen laut Statistik 604 Arbeitsplätze, davon 14% prekäre Beschäftigungen.
Ich kann froh sein, überhaupt auf Interesse bei einem Arbeitgeber zu stoßen. Von mittlerweile 600 Bewerbungen von November 2008 an wurden schon mal über 500 gar nicht beantwortet, etwa 50 abgelehnt und ich war bei 10 Vorstellungsgesprächen.
Aber dann kam halt die Sprache auf das Thema "medizinische Reha". Das lässt sich im Lebenslauf auch nicht einfach mal wegkaschieren, wobei es schon sehr aufgegliedert und relativ gut kaschiert ist.

Was mich dabei stört: Wenn keine Kosten entstehen, ist das der DRV Schund völlig egal!

standard

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Registriert am: 26-01-2002

geschrieben: 25-05-2010 20:24 EST     Klick hier für Profil von  standard  Klick hier für EMail an  standard     Eintrag bearbeiten
Die Ratten verlassen das sinkende Schiff:
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/26/0,3672,8074682,00.html
Naja, wie und warum auch immer - ich werd´ihm nicht unbedingt nachtrauern...
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